Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.

Karrierestart Dresden vom 19.-21.01.2024

Die Karrierestart ist eine gute Plattform für alle, die ihre berufliche Zukunft aktiv gestalten möchten. Jahr für Jahr lockt diese Veranstaltung eine Vielzahl von Ausstellern aus unterschiedlichen Branchen an, die ihre Türen für Schülerinnen, Schüler und auch für erfahrene Fachkräfte öffnen.

Du bist auf der Suche nach spannenden Karrieremöglichkeiten in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie? Möchtest du herausfinden, wie Technologie und Innovation die Welt verändern? Dann ist der interaktive Messestand bei der KarriereStart 2024 in Halle 1 genau der richtige Ort für dich!

Auf der „Karrierestart“ haben Besucher die Möglichkeit, mit Vertretern verschiedener Unternehmen persönlich ins Gespräch zu kommen, Einblicke in diverse Berufsfelder zu gewinnen und Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu sammeln. Workshops, Vorträge und interaktive Angebote runden das Programm ab, wodurch die Messe nicht nur informativ, sondern auch erlebnisreich ist.

Die Veranstaltung fungiert als Bindeglied zwischen Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Arbeitsuchenden, fördert den Austausch von Know-how und unterstützt individuelle Karriereplanungen. Die „Karrierestart“ in Dresden ist somit nicht nur eine Messe, sondern vielmehr eine Schlüsselveranstaltung für diejenigen, die ihre berufliche Reise mit klarem Ziel und guter Vorbereitung beginnen möchten.

Wann?

  • 19.01.2024, 09 – 17 Uhr
  • 20. + 21.01.2024, 10 – 17 Uhr

Wo?

  • MESSE DRESDEN, Messering 6, 01067 Dresden
  • Eintritt kostenpflichtig

Beruf der Woche: Fluggerätelektroniker

Fluggerätelektroniker sind Fachleute, die sich auf die elektrischen Anlagen von Flugzeugen spezialisiert haben. Ihre Hauptaufgaben bestehen darin, sicherzustellen, dass alle Steuer-, Signal- und Datenleitungen ordnungsgemäß verlegt sind und elektrische sowie elektronische Baugruppen korrekt eingebaut werden.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Die Ausbildung zum Fluggerätelektroniker dauert 3,5 Jahre und setzt einen guten Realschulabschluss sowie gute Noten in Mathematik und Physik voraus. Handwerkliches Geschick ist ebenfalls von Vorteil.

Tätigkeiten: Herstellung, Wartung und Überholung von Flugzeugen

Fluggerätelektroniker arbeiten in der Produktion, Wartung und Überholung von verschiedenen Flugzeugtypen, einschließlich Verkehrsflugzeugen, Sportmaschinen, Hubschraubern, Satelliten und Trägerraketen. Sicherheit steht an erster Stelle, und deshalb sind Sorgfalt und Ruhe entscheidende Stärken. Einsatzorte können bei großen Fluggesellschaften oder der Bundeswehr liegen.

Ausbildungsinhalte: Technische Kompetenzen erwerben

Während der dreieinhalbjährigen Ausbildung lernen angehende Fluggerätelektroniker verschiedene Fertigkeiten, darunter das Auswerten technischer Unterlagen, das Anfertigen von Skizzen, das Planen von Arbeitsabläufen und das Montieren elektronischer Teilsysteme. Weitere Aspekte umfassen die Prüfung elektrischer Schutzmaßnahmen, die Analyse elektrischer Systeme sowie das Suchen und Beheben von Fehlern.

Anforderungen und Talente: Die ideale Voraussetzung für die Ausbildung

Interessenten sollten einen guten Realschulabschluss, gute Noten in Mathematik und Physik, räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, Geduld und Teamfähigkeit mitbringen.

Weiterbildungsmöglichkeiten: Fachlich am Puls der Zeit bleiben

Fluggerätelektroniker können ihre Kenntnisse durch verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten vertiefen. Dazu gehören fachliche Anpassungsweiterbildungen, beispielsweise in SPS-Technik, eine Weiterbildung zum Industriemeister im Bereich Flugzeugbau/Luftfahrttechnik, oder eine Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik. Ein Studium in Luft- und Raumfahrttechnik, Elektrotechnik oder Maschinenbau ist ebenfalls eine Option, wobei ein (Fach-)Abitur oder ein Meistertitel Voraussetzung ist.

Berufsausbildungsmessen Sachsen Frühjahr 2024

Die Wahl des richtigen Berufswegs ist eine der entscheidendsten Herausforderungen, vor der junge Menschen stehen. In einer Welt, die ständig im Wandel ist, wird die Bedeutung von Berufsorientierung und gezielten Entscheidungen immer größer. Die Vielfalt an Berufsfeldern und Möglichkeiten kann überwältigend sein, doch der Besuch von Ausbildungs- und Karrieremessen geben dafür einen guten Überblick und die Möglichkeit, schnell und unkompliziert mit Firmen ins Gespräch zu kommen.

19. – 21. Januar 2024, DresdenKarrierestart
27. Januar 2024, Leipzig24. Jobmesse Leipzig
03. + 04. Februar 2024, ZwickauBILDUNG & BERUF ZWICKAU
08. Februar 2024, Dresden26. Jobmesse Dresden
02. März 2024, Chemnitz21. Jobmesse Chemnitz
11. – 16. März 2024, ErzgebirgeMAKERZ-Woche
23. – 25. April 2024, Dresdenbonding Firmenkontaktmesse Dresden

Beruf der Woche: Konstruktionsmechaniker

Konstruktionsmechaniker spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Stahl- und Metallkonstruktionen, sei es für imposante Stahlbrücken, Schiffe, Aufzüge oder Karosserien. Diese Fachleute verarbeiten größere Metallteile und tragen maßgeblich zur Realisierung beeindruckender Bauwerke bei.

Ausbildungsdauer und Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker dauert 3,5 Jahre und setzt bestimmte Voraussetzungen voraus, darunter handwerkliches Geschick, gute Noten in Mathematik und Physik sowie ein solider Haupt- oder Realschulabschluss.

Tätigkeiten im Beruf

Die Tätigkeiten eines Konstruktionsmechanikers umfassen das Konstruieren und Montieren von Bauteilen, das Programmieren und Einrichten von Maschinen sowie die Einweisung der Kunden in die Bedienung. Nach der Ausbildung stehen vielfältige Möglichkeiten offen, von der Herstellung von Containern über Aufzüge bis hin zu ganzen Schiffsteilen.

Ausbildungsinhalte

Während der dreieinhalbjährigen Ausbildung erlernen angehende Konstruktionsmechaniker verschiedene Fähigkeiten, darunter das Erfassen von Kundenaufträgen, das Planen von Aufgaben anhand technischer Unterlagen sowie die Herstellung von Bauteilen und Metallkonstruktionen. Sowohl manuelle als auch maschinelle Fertigungsverfahren, Schweißverfahren und die Anwendung von Fügetechniken gehören ebenso dazu wie die Montage und Demontage von Metallkonstruktionen.

Anforderungen an Auszubildende

Für die Ausbildung sollten angehende Konstruktionsmechaniker einen guten Haupt- oder Realschulabschluss, gute Noten in Mathematik und Physik, handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, Schwindelfreiheit sowie gute körperliche Fitness mitbringen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Um beruflich erfolgreich zu sein, ist es entscheidend, sich weiterzubilden. Dies kann durch fachliche Anpassungsweiterbildungen in CNC-Technik, den Abschluss als Industriemeister der Fachrichtung Metall, die Qualifikation als Techniker der Fachrichtung Metallbautechnik oder ein Studium, beispielsweise im Bereich Konstruktionstechnik, erfolgen. Unternehmen bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Spezialisierung, etwa in CNC-Technik, Blechbearbeitung oder Qualitätssicherung. Absolventen mit (Fach-)Abitur oder Meistertitel können zudem ein Studium in Konstruktionstechnik, Maschinenbau oder Schiffbau in Erwägung ziehen.

Aufbruchsstimmung in der sächsischen Wirtschaft

Die wirtschaftlichen Nachrichten, die trotz der aktuellen Krisenlage einen optimistischen Blick in die Zukunft erlauben, sind real und geben Anlass zur Zuversicht. In diesem Kontext überraschte kurz vor Weihnachten der Mikrochip-Hersteller X-Fab mit einer erfreulichen Mitteilung über eine beträchtliche Investition in Dresden.

X-Fab investiert 40 Millionen Euro in Dresden

Das Unternehmen plant, rund 40 Millionen Euro in einen neuen Reinraum und die entsprechende Technik am Standort Dresden zu investieren. Dies bedeutet eine Produktionssteigerung von etwa zehn Prozent, wobei monatlich rund 11.000 Siliziumscheiben mit einem Durchmesser von 200 Millimetern bearbeitet werden sollen.

Weitere Expansion in Dresden durch Infineon und TSMC

Infineon schließt sich dieser Expansionswelle an und erweitert ebenfalls seine Kapazitäten in der sächsischen Landeshauptstadt. Ein weiterer bedeutender Schritt ist die Entscheidung von TSMC, ein neues großes Werk in Dresden zu bauen – ein Meilenstein nicht nur für den Chip-Standort Silicon Saxony.

Wirtschaftliche Impulse auch in kleineren Regionen Sachsens

Nicht nur in den Großstädten, sondern auch in ländlichen Gebieten Sachsens gibt es erfreuliche Entwicklungen in der Wirtschaft.

D.I.S. als Global Player in Pirna

In Pirna hat sich das amerikanische Unternehmen D.I.S. niedergelassen und für 8,5 Millionen Euro einen umfangreichen Produktionskomplex für die Ionenstrahltechnologie errichtet. Diese Technologie wird unter anderem in der Krebsbehandlung eingesetzt.

Bautzen wird Sitz des Bundeszentrums für Bauforschung

In der Lausitz gibt es ebenfalls positive Nachrichten mit der Ansiedlung des Bundeszentrums für Bauforschung „Living Art of Building“ in Bautzen. Weitere Standorte sind in Hoyerswerda, Weißwasser oder Niesky geplant. Diese Großinvestition wird nicht nur Bautzen, sondern die gesamte Region erheblich fördern.

Hoffnungsvolle Aussichten für Sachsens Wirtschaft

Angesichts von Inflation, steigenden Energiekosten und anderen Herausforderungen der letzten Monate sind solche positiven Aussichten wichtiger denn je.

Große Bedeutung für die Regionen

Die neuen Großansiedlungen werden nicht nur großen Unternehmen zugutekommen, sondern auch kleinen Unternehmen in den jeweiligen Regionen Vorteile bringen. Es wird eine entsprechende Infrastruktur für Handel und Dienstleistungen benötigt, was zu einer Steigerung der Kaufkraft und Lebensqualität im ländlichen Raum führen wird.

Attraktiver Arbeitsmarkt und regionale Unterstützung

Der Arbeitsmarkt in Sachsen wird durch die Neuansiedlungen tausende neue Stellen schaffen, wobei Unternehmen bereit sind, in die Qualifikation von Neu- oder Quereinsteigern zu investieren. Der Freistaat Sachsen unterstützt die heimischen Unternehmen aktiv durch das Programm „Darlehen für den Mittelstand“ mit einem Budget von 142 Millionen Euro, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Standortbedingungen zu verbessern.

Aussicht auf positive Entwicklung trotz Herausforderungen

Trotz der bestehenden Herausforderungen stehen die Chancen gut, dass diese positiven Entwicklungen die Zukunftsfähigkeit und den Transformationsprozess der mittelständischen Wirtschaft in Sachsen aktiv fördern werden.

Beruf der Woche: Fertigungsmechaniker

Fertigungsmechaniker sind Experten für die industrielle Massenproduktion von Maschinen, Haushaltsgeräten und Kraftfahrzeugen. Sie setzen Einzelteile oder bereits montierte Baugruppen durch verschiedene Techniken wie Verschrauben, Löten oder Kleben zu funktionsfähigen Maschinen, Geräten und Apparaten zusammen.

Voraussetzungen für angehende Fertigungsmechaniker

  • Handwerkliches Geschick
  • Gute Noten in Mathematik und Physik
  • Abgeschlossener Realschulabschluss
  • Tätigkeiten während der Ausbildung
  • Montage von Bauteilen zu Endprodukten
  • Verlegung und Anschluss elektrischer Leitungen
  • Optimierung von Montageabläufen

Verantwortlichkeiten nach der Ausbildung

Nach Abschluss der dreijährigen Ausbildung als Fertigungsmechaniker warten Tätigkeiten, die Sorgfalt, Teamarbeit und Puzzlearbeit erfordern. In Zusammenarbeit mit einem Team baut man komplexe Maschinen, Geräte und Systeme aus halbfertigen, Fertig- oder Normteilen zusammen. Dabei helfen Funktionspläne und -zeichnungen.

Manchmal erfordert die Montage auch die Bearbeitung von Produktteilen, um sie in die Fertigungsanlagen einzupassen. Dies kann das Umformen von Rohren, das Anschließen von elektrischen Komponenten, das Bohren von Schraub- und Stiftlöchern sowie das Schneiden von Gewinden umfassen. Während des Montageprozesses werden regelmäßig Messungen mit verschiedenen Werkzeugen wie Messuhren, Messschiebern und Spannungsprüfern durchgeführt.

Ablauf der dreijährigen Ausbildung

Während der Ausbildung zum Fertigungsmechaniker erwirbt man folgende Fähigkeiten:

  • Herstellung von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen und Maschinen
  • Montage und Demontage von Baugruppen und Bauteilen
  • Bearbeitung von Werkstücken durch Feilen, Sägen, Drehen und Fräsen
  • Verbindungstechniken wie Löten, Schweißen und Kleben
  • Erstellen von Schraub-, Stift- und Steckverbindungen
  • Verlegen von elektrischen Leitungen gemäß Plänen
  • Instandhaltung technischer Systeme
  • Bedienung und Überwachung automatisierter Anlagen
  • Optimierung von Montage- und Demontageprozessen

Die Ausbildung erfolgt dual, das heißt, man lernt sowohl im Ausbildungsunternehmen als auch in der Berufsschule.

Voraussetzungen und Eigenschaften für angehende Fertigungsmechaniker

  • Guter Haupt- oder Realschulabschluss
  • Gute Noten in Werken und Technik, Mathematik und Physik
  • Interesse an Technik und technischem Verständnis
  • Handwerkliches Geschick
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Sorgfalt und Genauigkeit

Weiterbildungsmöglichkeiten für Fertigungsmechaniker

Die ständigen Entwicklungen in der Maschinen- und Werkzeugtechnik sowie in der elektronischen Steuerungstechnik stellen Fertigungsmechaniker vor kontinuierliche Herausforderungen. Um beruflich erfolgreich zu sein, ist es entscheidend, stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben und das Fachwissen fortlaufend zu erweitern.

  • Fachliche Anpassungsweiterbildung, z.B. in Metallbearbeitung, Schweißtechnik, Qualitätssicherung
  • Aufstiegsweiterbildungen, z.B. Industriemeister der Fachrichtung Metall
  • Techniker der Fachrichtung Maschinentechnik (Schwerpunkt Fertigungstechnik)
  • Studium, z.B. Bachelor in Produktionstechnik oder Maschinenbau

Die fachliche Anpassungsweiterbildung ermöglicht eine Spezialisierung in Bereichen wie Fertigung, Endmontage oder Qualitätssicherung. Mit einer höheren Qualifikation, wie einem (Fach-)Abitur oder Meistertitel, besteht zudem die Möglichkeit, ein Studium aufzunehmen und einen Bachelorabschluss im Bereich Produktionstechnik oder Maschinenbau zu erlangen.

Auszeit zum Jahresende: Trotz Feiertagen sind 49 Prozent erreichbar

Die Mehrheit der Deutschen genießt zum Jahresende eine wohlverdiente Auszeit, um sich zu erholen und gemeinsame Zeit mit der Familie zu verbringen. Erfreulicherweise zeigt sich, dass immer mehr Menschen in dieser Zeit bewusst abschalten. Dennoch bleibt fast die Hälfte der Deutschen trotz Weihnachten, Neujahr und den dazwischenliegenden Urlaubstagen erreichbar.

Erreichbarkeit während Weihnachten und Neujahr rückläufig

Eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 1.006 Personen ab 16 Jahren zeigt, dass unter den berufstätigen Deutschen, die zwischen Weihnachten und Neujahr 2023 frei haben, nur noch 49 Prozent dienstlich erreichbar sind. Vor fünf Jahren lag dieser Wert bei 71 Prozent. Der Trend weg von der permanenten Verfügbarkeit zeigt sich insbesondere seit der Coronapandemie. Im Jahr 2020 waren noch 61 Prozent erreichbar, 2021 sank die Zahl auf 53 Prozent, und 2022 stieg sie leicht auf 55 Prozent an.

Altersgruppen und Erreichbarkeit im Weihnachtsurlaub

Die 30- bis 49-Jährigen legen mit 54 Prozent besonderen Wert darauf, im Weihnachtsurlaub ansprechbar zu sein. Im Gegensatz dazu sind unter den 16- bis 29-Jährigen nur 46 Prozent erreichbar, während es bei den 50- bis 64-Jährigen sogar nur 43 Prozent sind. Das wachsende Bewusstsein für eine ausgewogene Work-Life-Balance spielt hierbei eine entscheidende Rolle.

Kommunikationspräferenzen: Kurznachrichten führen

Von den Befragten, die im Urlaub zwischen Weihnachten und Neujahr erreichbar sind, ziehen 48 Prozent Kurznachrichten wie SMS, Facebook Messenger oder Whatsapp vor. Fast genauso viele (47 Prozent) sind bereit, dienstliche Anrufe entgegenzunehmen, während 44 Prozent ihre E-Mails lesen. Videotelefonate werden von 22 Prozent genutzt, während nur 5 Prozent über Kollaborationstools wie Microsoft Teams oder Slack erreichbar sind.

Erreichbarkeit und die Rolle der Führungsebene

Die Erwartungshaltung der Führungsebene spielt eine entscheidende Rolle bei der Erreichbarkeit. 58 Prozent der Befragten sind erreichbar, weil sie davon ausgehen, dass ihre Vorgesetzten dies erwarten. Kunden (43 Prozent) und Kollegen (40 Prozent) werden ebenfalls als Erwartungsträger genannt. Arbeitgeber sind daher aufgefordert, klare Regelungen für die Erreichbarkeit während der Abwesenheit zu schaffen, um eine ausgewogene Work-Life-Balance zu fördern.

Quereinstieg in die Metall- und Elektroindustrie: Neue Wege zu spannenden Karrieren

Die Metall- und Elektroindustrie ist eine der wichtigsten Säulen der sächsischen Wirtschaft. Traditionell werden in dieser Branche Fachkräfte mit einer fundierten Ausbildung gesucht. Doch immer mehr Menschen entdecken den Quereinstieg als Möglichkeit, ihre berufliche Laufbahn in dieser dynamischen und zukunftsweisenden Industrie zu starten.

Persönliche Eigenschaften im Fokus

Der Quereinstieg erfordert nicht nur fachliche Kenntnisse, sondern auch bestimmte persönliche Eigenschaften, die in der Metall- und Elektroindustrie besonders gefragt sind. Flexibilität, Teamfähigkeit und eine hohe Lernbereitschaft stehen hier an erster Stelle. Die Branche ist geprägt von ständigem technologischem Wandel und Mitarbeiter sollten bereit sein, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Kommunikationsstärke und Problemlösungskompetenz sind ebenfalls Schlüsselqualifikationen, die in einem Umfeld, in dem innovative Lösungen gefragt sind, besonders geschätzt werden.

Fachliche Kenntnisse und Qualifikationen

Ein erfolgreicher Quereinstieg setzt neben den persönlichen Eigenschaften auch das Erlangen fachlicher Kenntnisse voraus. Hierbei bieten sich verschiedene Wege an, je nach individuellem Hintergrund. Einige entscheiden sich für berufsbegleitende Weiterbildungen, während andere auf Umschulungen setzen. Die Metall- und Elektroindustrie bietet dabei vielfältige Berufsfelder, angefangen von der Produktion über die Instandhaltung bis hin zu Forschung und Entwicklung. Ein solider Einstieg ist beispielsweise durch Qualifikationen in den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau oder Mechatronik möglich.

Karrieremöglichkeiten und Perspektiven

Der Quereinstieg ermöglicht nicht nur den Start in die Branche, sondern eröffnet auch vielfältige Karrieremöglichkeiten. Je nach individuellem Werdegang und erworbenen Qualifikationen sind Aufstiegschancen in Führungspositionen oder in spezialisierten Fachbereichen möglich. Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie schätzen oft die frischen Perspektiven, die Quereinsteiger mitbringen. Dies kann zu innovativen Lösungsansätzen und einem fruchtbaren Austausch innerhalb des Teams führen.

Unterstützung durch Unternehmen und Bildungseinrichtungen

Um den Quereinstieg zu erleichtern, bieten viele Unternehmen Unterstützungsprogramme an. Diese reichen von gezielten Schulungen bis hin zu Mentoring-Programmen, die den Einstieg in die neue Branche erleichtern. Auch Bildungseinrichtungen tragen dazu bei, den Quereinstieg attraktiver zu gestalten, indem sie flexible Weiterbildungsmodelle und praxisnahe Qualifizierungen anbieten.

Fazit: Quereinstieg als Chance nutzen

Der Quereinstieg in die sächsische Metall- und Elektroindustrie ist eine vielversprechende Option für Menschen, die eine neue berufliche Herausforderung suchen. Mit den richtigen persönlichen Eigenschaften, fachlichen Qualifikationen und der Unterstützung durch Unternehmen und Bildungseinrichtungen eröffnen sich spannende Karrierewege. Die Branche schätzt die Vielfalt an Talenten und Erfahrungen, die Quereinsteiger mitbringen, und bietet damit eine ideale Umgebung für eine erfolgreiche berufliche Neuorientierung.

Beruf der Woche: Elektroniker für Geräte und Systeme

Elektroniker für Geräte und Systeme sind Experten in der Herstellung, Inbetriebnahme und Wartung von Komponenten für verschiedene Geräte und Systeme. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Ausbildungsdauer, Voraussetzungen sowie die vielfältigen Tätigkeiten und Möglichkeiten, die dieser Beruf bietet.

Ausbildungsdauer und Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme dauert 3,5 Jahre und setzt voraus:

  • Technisches Verständnis
  • Erste Kenntnisse von elektrischen Schaltungen
  • Gute Kenntnisse in Mathematik und Physik
  • Sehr guter Realschulabschluss oder Abitur

Berufliche Tätigkeiten

Elektroniker für Geräte und Systeme sind in der Lage, Bauteile und Geräte herzustellen, Programme zu installieren und anzupassen sowie Fertigungsunterlagen zu erstellen. Nach der Ausbildung können sie in verschiedenen Bereichen, wie Informations- und Kommunikationstechnik, Medizintechnik oder Mess- und Prüftechnik, tätig werden.

Instandhaltung und Fehlerbehebung

Ein entscheidender Aspekt der Tätigkeit besteht darin, Anlagenausfälle zu verhindern und Produktionsstopps zu minimieren. Elektroniker für Geräte und Systeme spielen eine Schlüsselrolle bei der Detektion und Behebung von Fehlern. Ihr Fachwissen ermöglicht es ihnen, defekte Teile zu identifizieren und Maschinen wieder in Betrieb zu setzen.

Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung lernen angehende Elektroniker, Arbeitsabläufe zu planen, Baugruppen zu montieren und demontieren, Kalkulationen durchzuführen sowie Anlagen der Betriebstechnik zu beurteilen. Sie setzen Haupt- und Hilfsstromkreise in Betrieb, überprüfen Funktionen von Anlagen und Sicherheitseinrichtungen, führen Serviceleistungen durch und dokumentieren diese. Kundenberatung und -betreuung sind ebenfalls Bestandteile der Ausbildung.

Voraussetzungen und Fähigkeiten für die Ausbildung

Für eine erfolgreiche Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme sind folgende Voraussetzungen und Fähigkeiten von Vorteil:

  • Guter Realschulabschluss oder Abitur
  • Gute Noten in Mathematik und Physik
  • Grundverständnis von elektrischen Schaltungen
  • Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis
  • Gutes räumliches Vorstellungsvermögen
  • Besonderes Maß an Sicherheitsbewusstsein

Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Elektroindustrie unterliegt ständigen Entwicklungen, weshalb kontinuierliche Weiterbildung entscheidend für beruflichen Erfolg ist. Mögliche Weiterbildungen umfassen:

  • Fachliche Anpassungsweiterbildung in Elektronik oder Mikrotechnik
  • Industriemeister der Fachrichtung Elektrotechnik
  • Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik
  • Studium, z.B. Bachelor in Informations- und Kommunikationstechnik oder Elektrotechnik

Zusammenfassung und Ausblick

Elektroniker für Geräte und Systeme haben zahlreiche Perspektiven, um sich innerhalb der Branche weiterzuentwickeln. Durch fachliche Anpassungsweiterbildungen, Aufstiegsweiterbildungen oder ein Studium können sie ihre Kenntnisse vertiefen und neue Karrierewege einschlagen. Die Bereiche Elektronik, Medizintechnik, Mikrotechnik und Normen-, Sicherheits- sowie Prüfbestimmungen bieten dabei vielfältige Möglichkeiten.

Erfolgreiche Integration der Künstlichen Intelligenz im Berufsleben

Die Frage, ob Künstliche Intelligenz bereits im Arbeitsumfeld angekommen ist, beantwortet sich in den meisten Fällen mit einem klaren Ja. Eine Untersuchung zeigt jedoch, dass nicht jeder Mitarbeiter sich dessen bewusst ist.

Vielfältige Anwendungen von Künstlicher Intelligenz

Trotzdem befindet sich der „Kollege Roboter“ noch nicht am Nachbarschreibtisch und persönliche Verfassung von Prüfberichten ist nach wie vor gängige Praxis. Viele Berufstätige hierzulande sind der Meinung, dass Künstliche Intelligenz zwar irgendwann Einzug halten wird, dies jedoch noch einige Zeit dauern wird. Dieser Gedanke erweist sich als falsch, da Künstliche Intelligenz bereits integraler Bestandteil der Arbeitswelt ist, sogar in Bereichen, in denen kein physischer Roboter eingreift. Eine Studie, gefördert von der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft des Bundes, zeigt, dass vielen Mitarbeitern diese Realität nicht bewusst ist.

Erweiterte Perspektiven auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz

Die Studie offenbart, dass viele Menschen eine eingeschränkte Vorstellung vom Einsatz von Künstlicher Intelligenz haben, beispielsweise nur in Verbindung mit Robotern oder komplett von KI verfassten Arbeiten. Erst durch gezielte Nachfragen wird vielen bewusst, dass Künstliche Intelligenz bereits jetzt Teil ihres beruflichen Alltags ist. Diese Erkenntnis unterstreicht die Notwendigkeit, die Debatte über mögliche Arbeitsplatzverluste durch Künstliche Intelligenz um Aspekte der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine zu erweitern.

Wissensaufklärung und Bewusstseinsbildung

Um Ängste abzubauen und Akzeptanz zu schaffen, ist Transparenz bezüglich des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz entscheidend. Insbesondere während der gegenwärtigen Transformation in zahlreichen Arbeitsprozessen spielt dieses Thema eine herausragende Rolle. Die überwiegende Mehrheit der sächsischen Beschäftigten ist bereits in digitalen Prozessen wie Kommunikation, Projektkooperation, Arbeitsplanung und Produktion involviert, wie der Index „Gute Arbeit“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes zeigt.

Fortbildung als Schlüssel zur erfolgreichen Anpassung

Die Integration von Künstlicher Intelligenz in Arbeitsprozesse erfordert eine Anpassung der Weiterbildungsmaßnahmen. Neue Technologien sollen die Produktivität steigern, stellen jedoch gleichzeitig neue Anforderungen an die Mitarbeiter. Die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und Mitarbeitern ist entscheidend, um die Arbeitsqualität in Zeiten der Digitalisierung zu sichern oder sogar zu verbessern. Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig betont die Bedeutung von Weiterbildung und stellt ein Förderprogramm vor, bei dem der Freistaat die Hälfte der Weiterbildungskosten übernimmt.

Altersunabhängige Weiterbildung für den digitalen Wandel

Besonders ältere Arbeitnehmer befürchten oft, den Anforderungen neuer Technologien nicht gewachsen zu sein oder ihren Arbeitsplatz durch Künstliche Intelligenz zu verlieren. Experten geben Entwarnung und betonen, dass zwar bestimmte Aufgaben durch Künstliche Intelligenz automatisiert werden, jedoch gleichzeitig neue Arbeitsbereiche entstehen. Die Integration von Künstlicher Intelligenz ermöglicht es Mitarbeitern, mehr Zeit für kreative und strategische Aspekte ihrer Arbeit zu nutzen.

Zusammenarbeit und Mitbestimmung für eine positive Zukunft

Die frühzeitige Einbindung des gesamten Teams in die Planungen zur (weiteren) Digitalisierung ist entscheidend. Dies erfordert die Ausstattung des Teams mit dem notwendigen Wissen. Der DGB-Index zeigt, dass die Mitbestimmung von Betriebs- und Personalräten die Digitalisierung der Arbeit verbessert und die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit den Veränderungsprozessen steigert. Klare Leitplanken sind notwendig, um sicherzustellen, dass die Digitalisierung die Arbeitsbedingungen verbessert und nicht verschlechtert.