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Bildung & Beruf Zwickau am 03.+04.02.2024

Am 3. und 4. Februar öffnen sich die Tore der Stadthalle Zwickau für die größte Bildungsmesse der Region, die BILDUNG & BERUF ZWICKAU. Diese Veranstaltung gilt als bedeutender und etablierter Impulsgeber, der eine ausgezeichnete Plattform für die Berufs- und Studienorientierung junger Menschen bietet. Als essenzielle Kommunikationsplattform ermöglicht sie den direkten Austausch zwischen regionalen und überregionalen Unternehmen sowie Schülern, Studenten, Absolventen und bereits qualifizierten Fachkräften.

Nahezu jeder Berufszweig ist durch eine Vielzahl von Ausstellern vertreten, darunter Metall- und Elektro, Handwerk, Automobilbau, Industrie, Banken/Versicherungen, Medizin/Pflege, IT, Logistik, Einzelhandel und Baugewerbe. Bei der BILDUNG & BERUF ZWICKAU finden Ausbildungssuchende, Jobsuchende und Wechselwillige zahlreiche Angebote für eine aussichtsreiche berufliche Zukunft. Auch angehende Studenten haben die Möglichkeit, aus einer Vielzahl von Angeboten zu wählen. Bildungsträger aus der Region informieren über Fortbildungsmöglichkeiten und Integrationsprojekte. Gleichzeitig dient die Bildungsmesse Schülern als wichtige Orientierungshilfe bei der Auswahl von Praktikumsstellen.

Wann?

Samstag & Sonntag, 03.-04. Februar 2024, 10 – 16 Uhr

Wo?

Messegelände | Stadthalle Zwickau, Bergmannsstr. 1, 08056 Zwickau
Eintritt kostenfrei

Beruf der Woche: Maschinen- und Anlagenführer – Metall

Als Maschinen- und Anlagenführer im metallverarbeitenden Bereich liegt die Hauptaufgabe in der Einrichtung, Umrüstung und Bedienung von Maschinen und Anlagen. Diese Fachleute organisieren die Arbeitsabläufe, überwachen den reibungslosen Betrieb der Maschinen und nehmen diese in Betrieb.

Ausbildungsdauer und Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer dauert in der Regel zwei Jahre. Für die Ausbildung werden handwerkliches Geschick, gute Noten in Mathematik und Physik sowie ein solider Hauptschulabschluss vorausgesetzt.

Tätigkeiten

Die Aufgaben dieses Berufs umfassen das Einrichten, Bedienen und Umrüsten von Maschinen und Anlagen. Darüber hinaus gehört die Überwachung der Maschinen sowie die Behebung von auftretenden Störungen zu den täglichen Aufgaben.

Perspektiven nach der Ausbildung

Maschinen- und Anlagenführer haben nach ihrer Ausbildung vielfältige Möglichkeiten. Sie sind verantwortlich für die gesamte Bandbreite technischer Aufgaben, von der Einrichtung bis zur Reparatur, und haben somit die Technik in ihrem Tätigkeitsfeld im Griff.

Anforderungen an Auszubildende

Für angehende Maschinen- und Anlagenführer sind bestimmte Fähigkeiten und Talente von Vorteil. Dazu gehören ein guter Hauptschulabschluss, gute Noten in Mathematik und Physik, technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, sorgfältiges und genaues Arbeiten, Interesse an technischen Geräten und Maschinen, gutes räumliches Vorstellungsvermögen sowie Teamfähigkeit.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Um langfristig erfolgreich zu sein, ist es wichtig, das berufliche Wissen als Maschinen- und Anlagenführer stets auf dem neuesten Stand zu halten. Hier sind einige Weiterbildungsmöglichkeiten:

  • Industriemeister
  • Studium Maschinenbau

Nach der Ausbildung kann die Weiterbildung zum Industriemeister erfolgen, was als Qualifikation für eine industriell-technische Führungskraft mit Personalverantwortung gilt. Eine weitere Option ist ein Studium im Bereich Maschinenbau, das die Tür zu verschiedenen Karrieremöglichkeiten als Ingenieur in großen Industrieunternehmen öffnet.

Jobmesse Leipzig am 27.01.2024

Die Jobmesse Leipzig bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich umfassend über aktuelle Stellenangebote, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Studienangebote auf dem regionalen Arbeitsmarkt zu informieren und sogar direkt zu bewerben!

Die Messe bringt über 170 renommierte Global Player sowie kleinere Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Institutionen aus verschiedenen Branchen zusammen. Hier haben Interessierte die Möglichkeit, persönlich mit Vertretern dieser Unternehmen und Einrichtungen in Kontakt zu treten, um mehr über potenzielle Karrieremöglichkeiten zu erfahren. Egal, ob es Fragen zu bestimmten Branchen, Unternehmen oder Karrierewegen gibt – die Experten vor Ort stehen gerne zur Verfügung und bieten umfassende Beratung und Unterstützung an.

Wann?

27.01.2024, 10 – 16 Uhr

Wo?

Congress Center Leipzig, Seehausener Allee 1, 04356 Leipzig

Eintritt kostenfrei

Beruf der Woche: Holzmechaniker

Holzmechaniker sind in Betrieben tätig, die eine Vielzahl von Holzprodukten wie Möbel, Parkett oder Leisten in großer Menge herstellen. Mithilfe moderner Maschinen werden Holzteile und andere Werkstoffe präzise gesägt, gefräst oder gehobelt. Die Einzelteile werden zu fertigen Produkten zusammengebaut, und die Produktionsprozesse an Maschinen und Anlagen werden gesteuert.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zum Holzmechaniker dauert drei Jahre und setzt einen Hauptschulabschluss voraus. Gute Noten in Mathematik, Physik/Chemie und Werken sowie handwerkliches Geschick sind ebenfalls wichtige Voraussetzungen.

Tätigkeiten

Als Holzmechaniker liegt der Fokus auf der Herstellung von Holzprodukten wie Möbeln, Parkett und Leisten. Elektronisch gesteuerte Maschinen kommen dabei zum Einsatz, um Holzteile präzise zu bearbeiten und zu montieren. Neben fundiertem Wissen über Holzarten und -eigenschaften sind auch Kenntnisse in Metallen und Kunststoffen erforderlich.

Ausbildungsinhalte

Die dreijährige Ausbildung beinhaltet die Überwachung und Steuerung von Produktionsanlagen, die Bearbeitung von Holz sowie die Herstellung von Holzwerkstoffen für Möbel, Möbelgestelle, Regalsysteme und Ladeneinrichtungen. Die Ausbildung erfolgt dual, sowohl im Ausbildungsunternehmen als auch in der Berufsschule und bietet drei Fachrichtungen zur Auswahl.

Voraussetzungen für die Ausbildung

Für eine erfolgreiche Ausbildung als Holzmechaniker sind ein Hauptschulabschluss, gute Noten in Mathematik, Physik/Chemie und Werken, sowie handwerkliches Geschick erforderlich. Ein Interesse an Technik und der Umgang mit Holz, Genauigkeit sowie Sorgfalt, Umsichtigkeit und Flexibilität sind weitere empfehlenswerte Fähigkeiten und Talente.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Um beruflich erfolgreich zu sein, ist es wichtig, das eigene Fachwissen kontinuierlich zu erweitern. Nach der Ausbildung stehen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten offen, darunter:

  • Industriemeister Fachrichtung Holz: Nach einem 7-monatigen Lehrgang in Vollzeit übernimmt man als Meister Fach- und Führungsaufgaben in der Holzverarbeitung und sorgt für die Erreichung von Produktionszielen.
  • Technischer Fachwirt: In Teilzeitkursen von bis zu 2,5 Jahren oder Vollzeitkursen zwischen 8 Wochen und 8 Monaten übernimmt man im mittleren bzw. oberen Führungsbereich planende, organisierende, kaufmännische und produktionsüberwachende Tätigkeiten.
  • Holztechnik-Studium: Ein Studium von 6 bis 8 Semestern ermöglicht den Einsatz in der Konstruktion, Instandhaltung, Kundendienst oder sogar den Schritt in die Selbstständigkeit als Berechnungsingenieur oder Serviceingenieur.

Karrierestart Dresden vom 19.-21.01.2024

Die Karrierestart ist eine gute Plattform für alle, die ihre berufliche Zukunft aktiv gestalten möchten. Jahr für Jahr lockt diese Veranstaltung eine Vielzahl von Ausstellern aus unterschiedlichen Branchen an, die ihre Türen für Schülerinnen, Schüler und auch für erfahrene Fachkräfte öffnen.

Du bist auf der Suche nach spannenden Karrieremöglichkeiten in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie? Möchtest du herausfinden, wie Technologie und Innovation die Welt verändern? Dann ist der interaktive Messestand bei der KarriereStart 2024 in Halle 1 genau der richtige Ort für dich!

Auf der „Karrierestart“ haben Besucher die Möglichkeit, mit Vertretern verschiedener Unternehmen persönlich ins Gespräch zu kommen, Einblicke in diverse Berufsfelder zu gewinnen und Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu sammeln. Workshops, Vorträge und interaktive Angebote runden das Programm ab, wodurch die Messe nicht nur informativ, sondern auch erlebnisreich ist.

Die Veranstaltung fungiert als Bindeglied zwischen Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Arbeitsuchenden, fördert den Austausch von Know-how und unterstützt individuelle Karriereplanungen. Die „Karrierestart“ in Dresden ist somit nicht nur eine Messe, sondern vielmehr eine Schlüsselveranstaltung für diejenigen, die ihre berufliche Reise mit klarem Ziel und guter Vorbereitung beginnen möchten.

Wann?

  • 19.01.2024, 09 – 17 Uhr
  • 20. + 21.01.2024, 10 – 17 Uhr

Wo?

  • MESSE DRESDEN, Messering 6, 01067 Dresden
  • Eintritt kostenpflichtig

Beruf der Woche: Fluggerätelektroniker

Fluggerätelektroniker sind Fachleute, die sich auf die elektrischen Anlagen von Flugzeugen spezialisiert haben. Ihre Hauptaufgaben bestehen darin, sicherzustellen, dass alle Steuer-, Signal- und Datenleitungen ordnungsgemäß verlegt sind und elektrische sowie elektronische Baugruppen korrekt eingebaut werden.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Die Ausbildung zum Fluggerätelektroniker dauert 3,5 Jahre und setzt einen guten Realschulabschluss sowie gute Noten in Mathematik und Physik voraus. Handwerkliches Geschick ist ebenfalls von Vorteil.

Tätigkeiten: Herstellung, Wartung und Überholung von Flugzeugen

Fluggerätelektroniker arbeiten in der Produktion, Wartung und Überholung von verschiedenen Flugzeugtypen, einschließlich Verkehrsflugzeugen, Sportmaschinen, Hubschraubern, Satelliten und Trägerraketen. Sicherheit steht an erster Stelle, und deshalb sind Sorgfalt und Ruhe entscheidende Stärken. Einsatzorte können bei großen Fluggesellschaften oder der Bundeswehr liegen.

Ausbildungsinhalte: Technische Kompetenzen erwerben

Während der dreieinhalbjährigen Ausbildung lernen angehende Fluggerätelektroniker verschiedene Fertigkeiten, darunter das Auswerten technischer Unterlagen, das Anfertigen von Skizzen, das Planen von Arbeitsabläufen und das Montieren elektronischer Teilsysteme. Weitere Aspekte umfassen die Prüfung elektrischer Schutzmaßnahmen, die Analyse elektrischer Systeme sowie das Suchen und Beheben von Fehlern.

Anforderungen und Talente: Die ideale Voraussetzung für die Ausbildung

Interessenten sollten einen guten Realschulabschluss, gute Noten in Mathematik und Physik, räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, Geduld und Teamfähigkeit mitbringen.

Weiterbildungsmöglichkeiten: Fachlich am Puls der Zeit bleiben

Fluggerätelektroniker können ihre Kenntnisse durch verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten vertiefen. Dazu gehören fachliche Anpassungsweiterbildungen, beispielsweise in SPS-Technik, eine Weiterbildung zum Industriemeister im Bereich Flugzeugbau/Luftfahrttechnik, oder eine Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik. Ein Studium in Luft- und Raumfahrttechnik, Elektrotechnik oder Maschinenbau ist ebenfalls eine Option, wobei ein (Fach-)Abitur oder ein Meistertitel Voraussetzung ist.

Berufsausbildungsmessen Sachsen Frühjahr 2024

Die Wahl des richtigen Berufswegs ist eine der entscheidendsten Herausforderungen, vor der junge Menschen stehen. In einer Welt, die ständig im Wandel ist, wird die Bedeutung von Berufsorientierung und gezielten Entscheidungen immer größer. Die Vielfalt an Berufsfeldern und Möglichkeiten kann überwältigend sein, doch der Besuch von Ausbildungs- und Karrieremessen geben dafür einen guten Überblick und die Möglichkeit, schnell und unkompliziert mit Firmen ins Gespräch zu kommen.

19. – 21. Januar 2024, DresdenKarrierestart
27. Januar 2024, Leipzig24. Jobmesse Leipzig
03. + 04. Februar 2024, ZwickauBILDUNG & BERUF ZWICKAU
08. Februar 2024, Dresden26. Jobmesse Dresden
02. März 2024, Chemnitz21. Jobmesse Chemnitz
11. – 16. März 2024, ErzgebirgeMAKERZ-Woche
23. – 25. April 2024, Dresdenbonding Firmenkontaktmesse Dresden

Beruf der Woche: Konstruktionsmechaniker

Konstruktionsmechaniker spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Stahl- und Metallkonstruktionen, sei es für imposante Stahlbrücken, Schiffe, Aufzüge oder Karosserien. Diese Fachleute verarbeiten größere Metallteile und tragen maßgeblich zur Realisierung beeindruckender Bauwerke bei.

Ausbildungsdauer und Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker dauert 3,5 Jahre und setzt bestimmte Voraussetzungen voraus, darunter handwerkliches Geschick, gute Noten in Mathematik und Physik sowie ein solider Haupt- oder Realschulabschluss.

Tätigkeiten im Beruf

Die Tätigkeiten eines Konstruktionsmechanikers umfassen das Konstruieren und Montieren von Bauteilen, das Programmieren und Einrichten von Maschinen sowie die Einweisung der Kunden in die Bedienung. Nach der Ausbildung stehen vielfältige Möglichkeiten offen, von der Herstellung von Containern über Aufzüge bis hin zu ganzen Schiffsteilen.

Ausbildungsinhalte

Während der dreieinhalbjährigen Ausbildung erlernen angehende Konstruktionsmechaniker verschiedene Fähigkeiten, darunter das Erfassen von Kundenaufträgen, das Planen von Aufgaben anhand technischer Unterlagen sowie die Herstellung von Bauteilen und Metallkonstruktionen. Sowohl manuelle als auch maschinelle Fertigungsverfahren, Schweißverfahren und die Anwendung von Fügetechniken gehören ebenso dazu wie die Montage und Demontage von Metallkonstruktionen.

Anforderungen an Auszubildende

Für die Ausbildung sollten angehende Konstruktionsmechaniker einen guten Haupt- oder Realschulabschluss, gute Noten in Mathematik und Physik, handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, Schwindelfreiheit sowie gute körperliche Fitness mitbringen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Um beruflich erfolgreich zu sein, ist es entscheidend, sich weiterzubilden. Dies kann durch fachliche Anpassungsweiterbildungen in CNC-Technik, den Abschluss als Industriemeister der Fachrichtung Metall, die Qualifikation als Techniker der Fachrichtung Metallbautechnik oder ein Studium, beispielsweise im Bereich Konstruktionstechnik, erfolgen. Unternehmen bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Spezialisierung, etwa in CNC-Technik, Blechbearbeitung oder Qualitätssicherung. Absolventen mit (Fach-)Abitur oder Meistertitel können zudem ein Studium in Konstruktionstechnik, Maschinenbau oder Schiffbau in Erwägung ziehen.

Aufbruchsstimmung in der sächsischen Wirtschaft

Die wirtschaftlichen Nachrichten, die trotz der aktuellen Krisenlage einen optimistischen Blick in die Zukunft erlauben, sind real und geben Anlass zur Zuversicht. In diesem Kontext überraschte kurz vor Weihnachten der Mikrochip-Hersteller X-Fab mit einer erfreulichen Mitteilung über eine beträchtliche Investition in Dresden.

X-Fab investiert 40 Millionen Euro in Dresden

Das Unternehmen plant, rund 40 Millionen Euro in einen neuen Reinraum und die entsprechende Technik am Standort Dresden zu investieren. Dies bedeutet eine Produktionssteigerung von etwa zehn Prozent, wobei monatlich rund 11.000 Siliziumscheiben mit einem Durchmesser von 200 Millimetern bearbeitet werden sollen.

Weitere Expansion in Dresden durch Infineon und TSMC

Infineon schließt sich dieser Expansionswelle an und erweitert ebenfalls seine Kapazitäten in der sächsischen Landeshauptstadt. Ein weiterer bedeutender Schritt ist die Entscheidung von TSMC, ein neues großes Werk in Dresden zu bauen – ein Meilenstein nicht nur für den Chip-Standort Silicon Saxony.

Wirtschaftliche Impulse auch in kleineren Regionen Sachsens

Nicht nur in den Großstädten, sondern auch in ländlichen Gebieten Sachsens gibt es erfreuliche Entwicklungen in der Wirtschaft.

D.I.S. als Global Player in Pirna

In Pirna hat sich das amerikanische Unternehmen D.I.S. niedergelassen und für 8,5 Millionen Euro einen umfangreichen Produktionskomplex für die Ionenstrahltechnologie errichtet. Diese Technologie wird unter anderem in der Krebsbehandlung eingesetzt.

Bautzen wird Sitz des Bundeszentrums für Bauforschung

In der Lausitz gibt es ebenfalls positive Nachrichten mit der Ansiedlung des Bundeszentrums für Bauforschung „Living Art of Building“ in Bautzen. Weitere Standorte sind in Hoyerswerda, Weißwasser oder Niesky geplant. Diese Großinvestition wird nicht nur Bautzen, sondern die gesamte Region erheblich fördern.

Hoffnungsvolle Aussichten für Sachsens Wirtschaft

Angesichts von Inflation, steigenden Energiekosten und anderen Herausforderungen der letzten Monate sind solche positiven Aussichten wichtiger denn je.

Große Bedeutung für die Regionen

Die neuen Großansiedlungen werden nicht nur großen Unternehmen zugutekommen, sondern auch kleinen Unternehmen in den jeweiligen Regionen Vorteile bringen. Es wird eine entsprechende Infrastruktur für Handel und Dienstleistungen benötigt, was zu einer Steigerung der Kaufkraft und Lebensqualität im ländlichen Raum führen wird.

Attraktiver Arbeitsmarkt und regionale Unterstützung

Der Arbeitsmarkt in Sachsen wird durch die Neuansiedlungen tausende neue Stellen schaffen, wobei Unternehmen bereit sind, in die Qualifikation von Neu- oder Quereinsteigern zu investieren. Der Freistaat Sachsen unterstützt die heimischen Unternehmen aktiv durch das Programm „Darlehen für den Mittelstand“ mit einem Budget von 142 Millionen Euro, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Standortbedingungen zu verbessern.

Aussicht auf positive Entwicklung trotz Herausforderungen

Trotz der bestehenden Herausforderungen stehen die Chancen gut, dass diese positiven Entwicklungen die Zukunftsfähigkeit und den Transformationsprozess der mittelständischen Wirtschaft in Sachsen aktiv fördern werden.

Beruf der Woche: Fertigungsmechaniker

Fertigungsmechaniker sind Experten für die industrielle Massenproduktion von Maschinen, Haushaltsgeräten und Kraftfahrzeugen. Sie setzen Einzelteile oder bereits montierte Baugruppen durch verschiedene Techniken wie Verschrauben, Löten oder Kleben zu funktionsfähigen Maschinen, Geräten und Apparaten zusammen.

Voraussetzungen für angehende Fertigungsmechaniker

  • Handwerkliches Geschick
  • Gute Noten in Mathematik und Physik
  • Abgeschlossener Realschulabschluss
  • Tätigkeiten während der Ausbildung
  • Montage von Bauteilen zu Endprodukten
  • Verlegung und Anschluss elektrischer Leitungen
  • Optimierung von Montageabläufen

Verantwortlichkeiten nach der Ausbildung

Nach Abschluss der dreijährigen Ausbildung als Fertigungsmechaniker warten Tätigkeiten, die Sorgfalt, Teamarbeit und Puzzlearbeit erfordern. In Zusammenarbeit mit einem Team baut man komplexe Maschinen, Geräte und Systeme aus halbfertigen, Fertig- oder Normteilen zusammen. Dabei helfen Funktionspläne und -zeichnungen.

Manchmal erfordert die Montage auch die Bearbeitung von Produktteilen, um sie in die Fertigungsanlagen einzupassen. Dies kann das Umformen von Rohren, das Anschließen von elektrischen Komponenten, das Bohren von Schraub- und Stiftlöchern sowie das Schneiden von Gewinden umfassen. Während des Montageprozesses werden regelmäßig Messungen mit verschiedenen Werkzeugen wie Messuhren, Messschiebern und Spannungsprüfern durchgeführt.

Ablauf der dreijährigen Ausbildung

Während der Ausbildung zum Fertigungsmechaniker erwirbt man folgende Fähigkeiten:

  • Herstellung von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen und Maschinen
  • Montage und Demontage von Baugruppen und Bauteilen
  • Bearbeitung von Werkstücken durch Feilen, Sägen, Drehen und Fräsen
  • Verbindungstechniken wie Löten, Schweißen und Kleben
  • Erstellen von Schraub-, Stift- und Steckverbindungen
  • Verlegen von elektrischen Leitungen gemäß Plänen
  • Instandhaltung technischer Systeme
  • Bedienung und Überwachung automatisierter Anlagen
  • Optimierung von Montage- und Demontageprozessen

Die Ausbildung erfolgt dual, das heißt, man lernt sowohl im Ausbildungsunternehmen als auch in der Berufsschule.

Voraussetzungen und Eigenschaften für angehende Fertigungsmechaniker

  • Guter Haupt- oder Realschulabschluss
  • Gute Noten in Werken und Technik, Mathematik und Physik
  • Interesse an Technik und technischem Verständnis
  • Handwerkliches Geschick
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Sorgfalt und Genauigkeit

Weiterbildungsmöglichkeiten für Fertigungsmechaniker

Die ständigen Entwicklungen in der Maschinen- und Werkzeugtechnik sowie in der elektronischen Steuerungstechnik stellen Fertigungsmechaniker vor kontinuierliche Herausforderungen. Um beruflich erfolgreich zu sein, ist es entscheidend, stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben und das Fachwissen fortlaufend zu erweitern.

  • Fachliche Anpassungsweiterbildung, z.B. in Metallbearbeitung, Schweißtechnik, Qualitätssicherung
  • Aufstiegsweiterbildungen, z.B. Industriemeister der Fachrichtung Metall
  • Techniker der Fachrichtung Maschinentechnik (Schwerpunkt Fertigungstechnik)
  • Studium, z.B. Bachelor in Produktionstechnik oder Maschinenbau

Die fachliche Anpassungsweiterbildung ermöglicht eine Spezialisierung in Bereichen wie Fertigung, Endmontage oder Qualitätssicherung. Mit einer höheren Qualifikation, wie einem (Fach-)Abitur oder Meistertitel, besteht zudem die Möglichkeit, ein Studium aufzunehmen und einen Bachelorabschluss im Bereich Produktionstechnik oder Maschinenbau zu erlangen.