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24. April 2024

Beruf der Woche: Physiklaborant

Wenn man sich für die Welt der physikalischen Experimente und Materialtests begeistert, könnte die Arbeit als Physiklaborant genau das Richtige sein. Hier geht es um präzises Arbeiten und das Ergründen von physikalischen Phänomenen, die einen direkten Einfluss auf Produktionsprozesse und zukünftige Innovationen haben.

Ausbildungsdauer und -voraussetzungen

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und setzt einen soliden Haupt- oder Realschulabschluss sowie gute Noten in Mathematik und Physik voraus. Präzision und Sorgfalt sind ebenso wichtige Eigenschaften für angehende Physiklaboranten.

Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten

Als Physiklaborant führt man eine Vielzahl von Experimenten durch, testet Materialien und arbeitet im Labor. Die Aufgaben umfassen das Ausführen physikalischer Versuche, das Durchführen von Materialtests und allgemeine Laborarbeit. Dabei spielt man eine entscheidende Rolle bei der Durchführung von Materialanalysen und verwendet mechanische sowie elektronische Messgeräte.

Ausbildung im Fokus

Während der Ausbildung wird man in verschiedenen Bereichen geschult, darunter:

  • Durchführung von Versuchen mit Strom, Säuren oder Strahlungen
  • Umgang mit Materialien und Geräten
  • Messung und Analyse von Proben
  • Interpretation und Auswertung von Ergebnissen

Die Ausbildung erfolgt dual, was bedeutet, dass man sowohl im Ausbildungsunternehmen als auch in der Berufsschule lernt.

Erforderliche Fähigkeiten

Um erfolgreich zu sein, sollte man neben einem guten Schulabschluss und soliden Noten in Mathematik und Physik auch ein ausgeprägtes Interesse an theoretisch-abstrakten sowie praktisch-konkreten Tätigkeiten mitbringen. Genauigkeit und sorgfältiges Arbeiten sind unerlässlich.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Um langfristig erfolgreich zu sein und mehr Verantwortung zu übernehmen, stehen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten offen:

  • Weiterbildung als Techniker: Diese Option bietet sich an, wenn man in eine leitende Position aufsteigen möchte. Man kann zwischen Fachrichtungen wie Physiktechnik und Werkstofftechnik wählen.
  • Hochschulstudium: Ein Studium in Bereichen wie Physik, Werkstofftechnik oder Maschinenbau eröffnet weitere Karrieremöglichkeiten und potenziell höhere Gehälter.

Die kontinuierliche Weiterbildung ist entscheidend, um das berufliche Wissen stets auf dem neuesten Stand zu halten und die Karriere voranzutreiben.