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8. Mai 2024

Beruf der Woche: Produktionstechnologe

Wenn ein neues Fahrzeug in die Massenproduktion gehen soll, sind Produktionstechnologen von Anfang an involviert. Sie begleiten den Prozess von der Entwicklung über die Testphase bis hin zur tatsächlichen Produktion.

Ausbildungsdauer und Voraussetzungen

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und setzt handwerkliches Geschick, technisches Verständnis sowie gute Noten in Mathematik und Physik voraus. Ein solider Realschulabschluss bildet die Grundlage für den Einstieg.

Aufgaben und Tätigkeiten

Produktionstechnologen sind vielseitig einsetzbar. Sie programmieren Produktionsanlagen, testen Muster und Prototypen, erkennen Fehler und beheben diese. Nach Abschluss der Ausbildung sind sie maßgeblich an der Entwicklung neuer Produkte beteiligt, planen die Herstellung, wählen die besten Produktionsverfahren aus und organisieren logistische Abläufe. Dabei sind Kreativität und Konzentration gefragt, da jeder Produktionsprozess individuell ist.

Ausbildungsinhalte und Anforderungen

In der dreijährigen Ausbildung werden unter anderem das Bedienen und Inspektionieren von Produktionsanlagen, das Festlegen von Arbeitsschritten sowie das Anpassen von Prozessparametern vermittelt. Auch die Bearbeitung von Reklamationen und die Erstellung von Arbeitsplänen gehören zum Ausbildungsprogramm. Ein duales Ausbildungssystem kombiniert praktische Erfahrungen im Ausbildungsbetrieb mit theoretischem Unterricht in der Berufsschule.

Weiterbildungsmöglichkeiten und Perspektiven

Produktionstechnologen haben zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung und Spezialisierung. Dazu gehören fachliche Anpassungsweiterbildungen, die Ausbildung zum Prozessmanager für Produktionstechnologie, zum Industriemeister der Fachrichtung Metall oder zum staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Metallbautechnik. Auch ein Studium, beispielsweise im Bereich Produktionstechnik, steht offen.