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22. Mai 2024

Beruf der Woche: Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik

Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik sind Experten im Auftragen von Farben, Lacken und anderen Beschichtungsmaterialien auf diverse Oberflächen.

Voraussetzungen

  • Handwerkliches Geschick
  • Körperliche Fitness
  • Gute Kenntnisse in Chemie, Mathematik und Physik
  • Ein guter Haupt- oder Realschulabschluss

Tätigkeiten während und nach der Ausbildung

  • Behandeln und Beschichten von Oberflächen
  • Bedienen und Einstellen von Maschinen
  • Überwachen von Prozessen

Berufliche Aufgaben nach der Ausbildung

Nach der dreijährigen Ausbildung steuert und überwacht man weitestgehend automatisierte Maschinen und Anlagen für das Beschichten von Oberflächen aus Materialien wie Holz, Metall und Kunststoff. Dies umfasst die Arbeit mit verschiedenen Applikationsverfahren und hochmodernen Beschichtungs- und Lackieranlagen.

Anwendungsbereiche

Autos, Fahrräder, Sportgeräte und Möbel werden durch Verfahren wie Lackieren oder Pulverbeschichten behandelt, um sowohl ästhetische als auch widerstandsfähige Oberflächen zu erzeugen. In der industriellen Oberflächentechnik programmiert man die Beschichtungsanlagen, steuert und überwacht sie mithilfe von Temperatur- und Druckmessgeräten. Zudem wartet und repariert man diese Anlagen bei Bedarf.

Qualitätskontrolle

In allen Produktionsstufen führt man Qualitätskontrollen durch, erfasst Messwerte, protokolliert sie und dokumentiert die Arbeitsvorgänge. Bei Abweichungen korrigiert man die Maschineneinstellungen und plant alle Arbeitsabläufe eigenständig.

Lerninhalte der Ausbildung

  • Behandlung von beschichteten und unbeschichteten Oberflächen
  • Vorbereitung und Anwendung verschiedener Beschichtungsverfahren
  • Herstellung von Stoffkonzentrationen, Lösungen und Mischungen
  • Bedienung, Einstellung und Überwachung von Beschichtungsmaschinen
  • Messen, Prüfen und Überwachen von Prozessen

Die Ausbildung kann in folgenden Bereichen vertieft werden:

  • Holzoberflächen
  • Kunststoffoberflächen
  • Metalloberflächen

Die Ausbildung erfolgt dual, also sowohl im Ausbildungsunternehmen als auch in der Berufsschule.

Wichtige Fähigkeiten und Talente

  • Guter Haupt- oder Realschulabschluss
  • Gute Noten in Chemie, Physik, Mathematik und Werken/Technik
  • Körperliche Gesundheit und gesunde Atemwege
  • Handwerkliches Geschick
  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Hohe Aufmerksamkeit

Weiterbildungsmöglichkeiten

Um langfristig erfolgreich zu sein, sollten Verfahrensmechaniker ihr berufliches Wissen stets auf dem neuesten Stand halten.

Möglichkeiten zur Weiterbildung:

  • Industriemeister mit der Fachrichtung Lack
  • Staatlich geprüfter Techniker in Bereichen wie industrielle Beschichtungstechnik, Gestaltung, Korrosions- oder Galvanotechnik
  • Studium, z.B. Bachelor in Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik

Für diejenigen, die eine Führungsposition anstreben, ist eine Weiterbildung zum Industriemeister oder Techniker ratsam. Auch ein Studium kann die Karrierechancen verbessern. Mit (Fach-)Abitur, einem Meistertitel oder einer abgeschlossenen Ausbildung und ausreichender Berufserfahrung können sich Verfahrensmechaniker für ein Studium qualifizieren, z.B. in Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik.