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4. Juni 2024

Informatik-Monitor 2023/24: Situation des Informatikunterrichts in Deutschland

In regelmäßigen Abständen untersucht die Gesellschaft für Informatik die Qualität des an deutschen Schulen angebotenen Informatikunterrichts und informiert, an welchen Stellen sie Handlungsbedarf sieht. Die für den Informatik-Monitor erhobenen Daten sollen als Grundlage für alle Debatten rund um die informatische Bildung, sei es in der Politik, an den Hochschulen oder direkt im Lehrerzimmer, dienen.

Sachsen hatte als erstes Bundesland 1992 ein Pflichtfach Informatik eingeführt und dies seit 2017 für alle Schularten verbindlich in den Klassenstufen 7 bis 10 ausgeweitet. Bis heute ist der Freistaat ein von lediglich sieben Bundesländern, in dem Informatikunterricht verbindlich für alle Schülerinnen und Schüler angeboten wird.

Handlungsbedarf sehen die Studienautoren für Sachsen, Informatikunterricht verstärkt auf erhöhtem Anforderungsniveau anzubieten. Erst seit dem Schuljahr 2023/2024 gibt es an den M.I.T.-Gymnasien (Medien, Informatik, Technologie) in Dresden, Chemnitz und Leipzig das Leistungskursfach Informatik bzw. kann dieser an sächsischen Gymnasien mit vertiefter mathematisch-naturwissenschaftlicher Ausbildung angeboten werden.