Heavy Metal Days vom 9. -10. Juni 2023

Dieses Jahr startet in der OMERAS GmbH in Lauter die 2. Auflage der erzgebirgischen Heavy Metal Days.

Am 09.06.2023 von 15:30 Uhr – 20:00 Uhr und am 10.06.2023 von 9:00 Uhr – 15:00 Uhr
wird bei der „Probier-Dich-aus“ Messe alles rund ums Metall vorgestellt.

MINT-Frühjahrsreport 2023

Die MINT-Lücke bleibt trotz der wirtschaftlichen Abkühlung durch die Corona-Krise weiterhin auf einem hohen Niveau und erreicht beinahe Rekordwerte. Das bedeutet, dass es in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik immer noch viele unbesetzte Stellen gibt. Im April 2023 waren rund 496.500 offene Stellen ausgeschrieben, während gleichzeitig bundesweit 190.570 Personen arbeitslos waren und gerne in MINT-Berufen arbeiten würden. Das zeigt, dass deutschlandweit mindestens 305.900 MINT-Stellen unbesetzt blieben.

Welche Rolle spielt der demografische Wandel?

Der demografische Wandel trägt zu diesem Problem bei, da jährlich über 64.700 MINT-Akademiker aufgrund ihres Alters aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. In den nächsten fünf Jahren wird der jährliche Ersatzbedarf um 7.400 auf 72.100 steigen. Bei den MINT-Facharbeitern beträgt der aktuelle Ersatzbedarf rund 274.000 und wird sich in fünf Jahren um etwa 17.900 auf 291.900 erhöhen. Insgesamt wird der jährliche Ersatzbedarf an MINT-Kräften in fünf Jahren um 25.300 zunehmen.

Wie sieht es in der M+E-Industrie aus?

Besonders wichtig ist die M+E-Industrie für Innovationen. Sie ist ein bedeutender Arbeitgeber und hat einen hohen Anteil an Beschäftigten in MINT-Berufen. Im September 2022 betrug der Anteil der MINT-Beschäftigten in der M+E-Industrie 59,5 Prozent, während er in anderen Branchen bei 15,0 Prozent lag.

Welche Herausforderungen müssen gemeistert werden?

Um die zukünftigen strukturellen Herausforderungen zu bewältigen, muss die MINT-Bildung verbessert und das Potenzial von Frauen, Älteren und Zuwanderern besser genutzt werden. Es gibt verschiedene Maßnahmen, die ergriffen werden können, um diese Herausforderungen anzugehen:

  • bessere Chancen im Bildungssystem, um allen jungen Menschen gerechte Möglichkeiten zu bieten
  • Digitalisierung der Bildungseinrichtungen vorantreiben, um zeitgemäße Lernmethoden zu fördern
  • stärkere MINT-Bildung, um Schülerinnen und Schüler für diese Fachbereiche zu begeistern
  • höhere Motivation von Frauen für MINT-Berufe, um das Potenzial dieser Talente voll auszuschöpfen
  • Berücksichtigung älterer Menschen, um ihr wertvolles Fachwissen und ihre Erfahrungen mit einzubeziehen
  • mehr internationale Fachkräfte für Deutschland gewinnen, um die Lücken zu schließen und Innovationen voranzutreiben

Den kompletten MINT-Frühjahrsreport 2023 veröffentlichte das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln Ende Mai 2023.

Berufsbildungsbericht 2023

Der aktuelle Berufsbildungsbericht der Bundesregierung zeigt, wie das Bildungssystem jungen Menschen den erfolgreichen Einstieg ins Arbeitsleben ermöglicht, um die Fachkräfte von morgen zu sichern. Gleichzeitig wird deutlich, welche Auswirkungen die verschiedenen Krisen der vergangenen Jahre auf den Ausbildungsmarkt hatten und haben.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

1. Noch immer weniger neu abgeschlossene Ausbildungsverträge als vor Corona

Aufgrund der zahlreichen Einschränkungen während der Pandemie erlitt der Ausbildungsmarkt erhebliche Einbußen, von denen sich vor allem der duale Bereich bis heute noch nicht wieder vollständig erholt hat.

Zwischen 2021 und 2022 stieg die Zahl der deutschlandweit neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 2.100 auf 475.100, was einem leichten Plus von 0,4 Prozent entspricht. Allerdings verlief diese Entwicklung im Branchenvergleich sehr unterschiedlich, denn außer dem Bereich Industrie und Handel waren alle anderen Branchen rückläufig. Vergleicht man mit den Werten vor der Pandemie im Jahr 2019, beträgt das Defizit sogar 49.900 Ausbildungsverträge, was einem Minus von 9,5 Prozent entspricht.

2. Mehr Ausbildungsangebote bei sinkender Nachfrage nach dualer Ausbildung

2020 war das letzte Jahr, bei dem Ausbildungsangebote und -nachfragen beinahe parallel zurückgingen. Seit 2021 steigt die Zahl der Ausbildungsangebote während die -nachfrage weiterhin rückläufig ist. 2022 gab es dann erstmal seit 2009 mehr Ausbildungsplätze als Bewerber.

Im gesamten Bundesgebiet stieg die Zahl der Ausbildungsstellen um 7.800 auf 544.000, also eine Steigerung von 1,4 Prozent. Bei den betrieblichen Ausbildungsverhältnissen stieg die Zahl der Stellen um 9.900 auf 529.700 (+1,9 Prozent). Allerdings blieb das Angebot 2022 unter dem Wert von 2019 (-34.200 Stellen bzw. -5,9 Prozent).

Im Gegenzug war die Ausbildungsnachfrage 2022 zum vierten Mal hintereinander rückläufig. Konkret sank die Nachfrage um 5.300 Personen auf 535.500, was einem Rückgang von 1 Prozent entspricht. Im Vergleich zu 2019 liegt die Reduktion sogar bei 10,6 Prozent.

3. Annäherung von Ausbildungsangebot und -nachfrage weiter schwierig

Ende September 2022 waren 68.900 Ausbildungsstellen unbesetzt (+9, Prozent zu 2021; +29,6 Prozent zu 2019) und 22.700 Bewerberinnen und Bewerber gänzlich unversorgt (-7,8 Prozent zu 2021; -7,5 Prozent zu 2019). Damit gab es erstmals weniger suchende Bewerber als unbesetzte Stellen, wobei es hier auch große Unterschiede zwischen Regionen und Berufen gibt.

Foto: Bild von Drazen Zigic auf Freepik

Duale Studiengänge werden immer beliebter

Der Trend zu dualen Studiengängen in Deutschland setzt sich positiv fort. Laut den neuesten Daten der AusbildungPlus-Datenbank des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) waren zum Stichtag 28. Februar 2022 insgesamt 1.749 duale Studiengänge an deutschen Hochschulen registriert, in denen 120.517 Studierende eingeschrieben waren. Im Vergleich zur letzten Erhebung im Jahr 2019 bedeutet dies eine Steigerung von 5,2 Prozent bei den dualen Studiengängen und eine Zunahme von 10,9 Prozent bei den Studierenden.

Immer mehr Unternehmen bieten Ausbildungsplätze für duale Studiengänge an. Während im Jahr 2004 noch über 18.000 Unternehmen beteiligt waren, haben sich 2022 die kooperierenden Unternehmen bzw. Standorte von Hochschulen auf 56.852 erhöht (2019: 51.060). Die Anzahl der dualen Studiengänge hat sich insgesamt seit 2004 mehr als verdreifacht, von damals 512 auf nunmehr 1.749 (2019: 1.662).

Die meisten dualen Studiengänge sind in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Gesundheitswissenschaften anzutreffen. In Bezug auf die Berufsabschlüsse dominieren weiterhin Berufe aus den Bereichen Elektro- und Informationstechnik, Büro und Verwaltung sowie Installations- und Metallbautechnik.

KIA: Kooperatives Studium mit integrierter Ausbildung

Das KIA-Studium ist im Wesentlichen eine Alternative zum Dualen Studium mit dem Unterschied, dass der KIA-Student hinterher nicht nur einen Hochschulabschluss hat, sondern zusätzlich einen IHK-geprüften Facharbeiterabschluss vorweisen kann. Somit ist das KIA-Studium ein ausbildungsintegriertes duales Hochschulstudium mit zwei Abschlüssen. Man erwirbt in einer verkürzten Ausbildung nach zweieinhalb Jahren mit der IHK-Prüfung einen Facharbeiterabschluss und nach weiteren zweieinhalb Jahren einen Hochschulabschluss (Bachelor oder Diplom).

Wer bietet ein KIA-Studium an?

Welchen Ausbildungsberuf gepaart mit welchem Studiengang man erlernt, hängt vom Bedarf des jeweiligen Unternehmens ab. Nicht jedes Unternehmen bietet das KIA-Studium an, daher ist eine individuelle Nachfrage bei den Wunsch-Betrieben notwendig.

Welche Vorteile hat das KIA-Studium?

Das KIA-Studium bietet einige Vorzüge: Man erhält eine Ausbildungsvergütung schon während des Studiums, sammelt wertvolle Praxiserfahrungen und ist hinterher sowohl Facharbeiter als auch Akademiker. Damit können die Anforderungen an die Facharbeiter nachvollzogen und das Wissen in den Tätigkeiten einbracht werden. Das Kia-Studium ist quasi eine Ausbildung und eine Fortbildung in einem Paket, durch das man dank der erlernten Kompetenzen maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beitragen kann.

Duales Studium – Mit Praxis zum Erfolg

Das duale Studium vereint ein Studium an einer Hochschule oder Berufsakademie mit der Berufsausbildung bzw. Praxisphasen in einem festen Unternehmen. Berufspraxis und Studium sind dabei eng aufeinander abgestimmt.

Die Vorteile sind:

  • Große Praxisnähe
  • Bessere Studienfinanzierung durch eigenes Gehalt
  • Gute Übernahme- und Arbeitsmarkt-Chancen

Praxisnähe

Der Praxisbezug ist der wohl größte Pluspunkt im dualen Studium. Wer dual studiert, sammelt bereits während der Studienzeit jede Menge Berufserfahrung. Duale Studenten wissen genau, was sie im Berufsleben erwartet – der gefürchtete Praxisschock bleibt somit aus. Ein weiterer Vorteil der Praxisnähe: das im Hörsaal Gelernte kann direkt in den praktischen Ausbildungsabschnitten angewandt werden. Das sorgt für Abwechslung und motiviert.

Gehalt im dualen Studium

Ein großer Vorteil beim dualen Studium ist, dass Studenten bereits ein geregeltes Einkommen haben. Während Vollzeitstudenten oftmals unbeliebte Nebenjobs annehmen müssen, verdienen duale Studenten in ihrem Ausbildungsunternehmen eigenes Geld. Da sie trotzdem auch eingeschriebene Studenten sind, können sie in ihrer Freizeit den Studentenausweis nutzen und günstiger ins Kino oder Schwimmbad kommen.

Gute Übernahme- und Karriere-Chancen

Nicht nur das Studium, sondern auch noch jede Menge Praxiserfahrung im Gepäck – was will sich ein Arbeitgeber mehr wünschen? Eine Übernahme nach dem dualen Studium ist deswegen sehr wahrscheinlich. Während sich Vollzeitstudenten am Ende ihres Studiums bewerben und sich umschauen müssen, können duale Studenten beruhigt in ihren bereits bekannten Job starten.

Finanzierung des Studiums

Während man bei einer Ausbildung vom Ausbildungsbetrieb ein Gehalt bekommt, müssen sich Studenten eines Vollzeitstudiums selbständig um die Finanzierung kümmern. Je nach Wohnort und -situation, Hochschule und Universität sowie Studiengang kommen verschiedene (Lebenshaltungs-)Kosten auf die Studenten zu. Dafür gibt es folgende Finanzierungsmöglichkeiten:

Nebentätigkeiten

  • Studentenjob/ Werkstudententätigkeit:
    • Tätigkeit neben dem Studium
    • Tipp: Einen Job suchen, von dem man nachhaltig profitiert, z.B. in der M+E-Branche

Stipendien

  • Deutschlandstipendium:
    • Vergabe durch die zukünftige Hochschule
    • Fokus auf leistungsstarke und engagierte Studenten
    • Unterstützung: 300,00 EUR im Monat
  • Begabtenförderung:
    • Unterstützung bestehend aus Grundförderung und Studienkostenpauschale
    • zusätzlich umfangreiches Seminar- und Weiterbildungsangebot
    • Fokus auf besonders leistungsstarke und engagierte Studenten
  • Weiterbildungsstipendium:
    • für Studenten mit abgeschlossener Berufsausbildung
    • möglich für Aufstiegsfortbildungen und berufsbegleitende Studiengänge
    • Förderung i.H. von 6000,00 EUR über gesamten Studienzeitraum

Studienkredite

  • BAföG:
    • monatliche Unterstützung hängt vom Einkommen der Studenten, deren Eltern und Vermögenswerten ab
    • teilweise Rückzahlung des BAföG nach Studium
  • KfW-Studienkredit:
    • Finanzierung über einen Kredit
    • unabhängig von banküblichen Sicherheiten und Einkommen der Eltern
    • vollständige Rückzahlung inklusive Zinsen
  • Bildungskredit:
    • zinsgünstiger Kredit, insbesondere für außergewöhnliche Aufwendungen
    • niedrige Zinsen dank Ausfallbürgschaft der Bundesrepublik
    • vollständige Rückzahlung inklusive Zinsen

Bild: Freepik

Studium im M+E-Bereich

Das Abitur oder die Fachhochschulreife steht kurz bevor? Dann geht es zuerst um eine grundsätzliche Entscheidung: Kommt eher ein Studium oder eine Ausbildung in Frage? Die Möglichkeiten, mit einem Studium eine Karriere in der M+E-Industrie anzustreben, sind vielfältig.

Grundsätzlich gibt es in der M+E-Industrie eine ganze Bandbreite an beruflichen Möglichkeiten, die man mit einem Studium anstreben kann. Ein Vollzeitstudium ermöglicht je nach Studiengang den Einstieg in die (ingenieur-)technischen Abteilungen oder im Personal, im Marketing oder auch im Vertrieb sowie Management. Hier sind die Anforderungen ganz unterschiedlich. Ob ein Bachelor- oder Masterabschluss oder ein Diplom erforderlich ist, hängt ganz von der ausgeschriebenen Stelle und von den Erwartungen des Arbeitgebers ab.

Welche Studienmöglichkeiten gibt es?

Abgesehen vom Vollzeitstudium bietet vor allem das duale Studium viele Vorzüge, sowohl aus Sicht der Unternehmen als auch aus Sicht der Studierenden. Die Betriebe profitieren, weil die Studierenden schon während des Studiums in das Tagesgeschäft und den betrieblichen Alltag eingebunden werden und sie bereits wertvolle Praxiserfahrungen sammeln, die sie nach einem Studium erst erwerben müssten. Die Studierenden profitieren darüber hinaus von der Vergütung, die sie schon während des Studiums erhalten. Daneben gibt es noch andere Studienmöglichkeiten wie das KIA-Studium (Kooperatives Studium mit integrierter Ausbildung), das berufsbegleitende oder das Fernstudium, die alle ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen, aber vor allem unterschiedliche zeitliche und finanzielle Möglichkeiten berücksichtigen.

Hier gibt es einen Überblick über die verschiedenen Studienarten und -richtungen.

Möglichkeiten der dualen Berufsausbildung

Haupt- oder Realschulabschluss geschafft – und nun? Für die weitere Zukunft muss jetzt die Grundsatzentscheidung fallen: weiter zur Schule gehen oder mit einer Ausbildung ins Berufsleben einsteigen? Das geht zum Beispiel mit der dualen Berufsausbildung.

Was bedeutet duale Berufsausbildung?

Die duale Berufsausbildung ist die häufigste Form der Berufsausbildung (auch betriebliche Ausbildung genannt), die mehr als die Hälfte aller Jugendlichen absolviert. „Dual“ beschreibt die zweigeteilte Form der Ausbildung an zwei verschiedenen Ausbildungsorten. In der Berufsschule wird das theoretische Fachwissen vermittelt, im Betrieb praktische Kenntnisse und Fertigkeiten. Der Berufsschulunterricht findet normalerweise an ein bis zwei Tagen pro Woche neben der betrieblichen Arbeit statt. Bei einigen Ausbildungen wird der Schulunterricht in Blockform abgehalten: Hier geht es abwechselnd für einige Wochen am Stück in die Schule und dann wieder in den Ausbildungsbetrieb.

Es gibt bei den dualen Berufsausbildungen zwei verschiedene Varianten: Die zweijährigen und die dreieinhalbjährigen Berufsausbildungen. Dabei herrscht keine aus betrieblicher Sicht allgemein gültige Vorgabe dazu, mit welchem Schulabschluss welche Variante der Berufsausbildung angestrebt werden kann. Darüber hinaus hat jede der beiden Ausbildungsvarianten ihre Vorzüge.

2 oder 3,5 Jahre?

Die zweijährige Berufsausbildung gibt es erst seit wenigen Jahren und ist somit noch nicht so weit verbreitet. Dabei werden zuerst allgemeinere Grundlagen für einen Beruf vermittelt und schon eher das Gehalt einer Fachkraft gezahlt. Im Anschluss an die Ausbildung kann noch eine Spezialisierung – gleichwertig der dreieinhalbjährigen Berufsausbildung – angeschlossen werden. Die zweijährige Berufsausbildung ermöglicht so ein Herantasten an den Beruf und bei entsprechender Motivation hinterher noch eine Spezialisierung, mit der noch bessere Verdienstmöglichkeiten einhergehen.

Die dreieinhalbjährige Berufsausbildung ist die ‚klassische‘ Form der Ausbildung und wird häufiger angeboten als die zweijährige. Die dreieinhalbjährige Berufsausbildung bietet eine breitere Vielfalt, da es sich um Berufe mit einer fachlichen Spezialisierung handelt. Die Verdienst- und Karrieremöglichkeiten sind hier breiter angelegt, da auch ein Techniker, Meister oder Betriebswirt angehängt werden kann, um innerhalb eines Unternehmens mehr Verantwortung in leitenden Positionen zu übernehmen.

Welche Berufe werden dual ausgebildet?

Einen Überblick über alle Berufsbilder und die dazugehörigen Ausbildungszeiten und -inhalte gibt es unter Karriere.

Diese Fähigkeiten sind für eine Ausbildung gefragt

In der M+E-Industrie in Sachsen gibt es über 40 Ausbildungsberufe. Welche Fähigkeiten für welchen Beruf gefragt sind, variiert je nach Berufsbild. Diese grundlegenden, nicht-berufsspezifischen Skills sind generell für eine Ausbildung in der M+E-Industrie von Vorteil:

Fachliche Eignung

Für eine Karriere in der M+E-Industrie sind Interesse am Beruf und gute Noten in Mathematik und Naturwissenschaften immer eine gute Grundlage. Wenn die Motivation stimmt, reichen auch durchschnittliche schulische Leistungen aus. Dann gilt es, den Ausbildungsbetrieb zu überzeugen, dass die Motivation für den Beruf so in Fleiß umgewandelt werden kann, dass auch die Berufsschule gemeistert wird.

Soft Skills

Eigenständiges Arbeiten ist ebenso wichtig wie Teamfähigkeit, logisches Denken ist in den meisten Berufen genauso gefragt wie lösungsorientiertes Arbeiten. Eine hohe Leistungsbereitschaft wird immer gern gesehen, ebenso wie Kreativität und Konzentrationsfähigkeit. Ob kommunikationsfähig, aufgeschlossen, lösungsorientiert oder zielstrebig – alle charakterlichen Stärken sollten in der Bewerbung und im Vorstellungsgespräch platziert werden. Viele Betriebe legen bei ihren Azubis größeren Wert auf charakterliche Eigenschaften als auf geistige Fähigkeiten.

Wo es ein Ziel gibt, gibt es einen Weg

Wenn die schulischen Leistungen nicht sehr gut sind, aber man sehr praktisch veranlagt ist und lieber eher in den Beruf starten möchte, gibt es die Chance einer zweijährigen Ausbildung. Zu den anerkannten zweijährigen Berufsausbildungen gehören unter anderem Fachkraft für Metalltechnik, Industrieelektriker/in oder Maschinen- und Anlagenführer/in. Wer genügend Motivation mitbringt, kann eine zweijährige Berufsausbildung absolvieren und bei guten Leistungen sogar auf eine dreieinhalbjährige Ausbildung umsteigen.