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12. März 2024

Beruf der Woche: Fachinformatiker

Fachinformatiker übernehmen die Analyse, Planung und Umsetzung von informations- und telekommunikationstechnischen Systemen. Sie fungieren als kompetente Ansprechpartner für Kunden und Benutzer, insbesondere in Schulungsfragen.

Voraussetzungen für die Ausbildung

Interesse an Computern und IT, solide Kenntnisse in Zahlen und Logik, gute Englischkenntnisse sowie ein sehr guter Realschulabschluss oder Abitur sind erforderlich.

Tätigkeiten nach der Ausbildung

Nach erfolgreichem Abschluss der dreijährigen Ausbildung kann man Softwareprojekte umsetzen, das Unternehmen vernetzen und als Ansprechpartner für Kunden fungieren. Die Fähigkeit, eigene Computerprogramme zu schreiben, ist dabei essenziell.

Aufgaben während der Ausbildung

Während der Ausbildung lernt man unter anderem:

  • Arbeitsaufgaben im Einklang mit kundenspezifischen Geschäfts- und Leistungsprozessen zu planen und durchzuführen.
  • Kunden zu informieren und zu beraten.
  • Marktgängige IT-Systeme und kundenspezifische Lösungen zu beurteilen.
  • IT-Lösungen zu entwickeln, zu erstellen und zu betreuen.
  • Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz umzusetzen und zu prüfen.

Fachrichtungen

Die Ausbildung ermöglicht die Spezialisierung in einer von vier Fachrichtungen:

  • Systemintegration: Konzeption und Realisierung von IT-Systemen, Konfiguration und Installation von Netzwerken sowie Administration von IT-Systemen.
  • Anwendungsentwicklung: Konzipierung und Umsetzung kundenspezifischer Softwareanwendungen, Sicherstellung der Softwarequalität.
  • Digitale Vernetzung: Analyse, Planung und Betrieb von vernetzten Systemen zur Integration von Prozessen und Produkten.
  • Daten- und Prozessanalyse: Analyse von Arbeits- und Geschäftsprozessen, Bereitstellung und Analyse von Datenquellen zur Prozessoptimierung.

Dualausbildung

Die Ausbildung erfolgt dual, das heißt, du erwirbst praktische Kenntnisse im Ausbildungsunternehmen und theoretisches Wissen in der Berufsschule.

Voraussetzungen für die Auszubildenden

Für eine erfolgreiche Ausbildung sollten Bewerber einen guten Realschulabschluss oder Abitur, gute Noten in Mathe, Englisch und Informatik sowie analytisches und systematisches Denken mitbringen. Ein geschickter Umgang mit Computern, Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen und organisatorischen Problemstellungen sowie Freude am Umgang mit Menschen sind ebenfalls von Vorteil.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Die dynamische IT-Branche erfordert kontinuierliche Weiterbildung. Möglichkeiten zur Spezialisierung bieten sich in Bereichen wie Softwareentwicklung, Anwendungsberatung, Systemprogrammierung oder Datenschutz.

Mögliche Weiterbildungen im Überblick:

  • Fachliche Anpassungsweiterbildung (z.B. zum Systemprogrammierer)
  • Staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtung Informatik
  • Fachwirt für Computer-Management
  • Betriebswirt für Informationsverarbeitung

Eine zusätzliche Qualifikation eröffnet Möglichkeiten für Anpassungsweiterbildungen, beispielsweise als Softwareentwickler, Anwendungsberater, Systemprogrammierer oder Datenschutzbeauftragter. Die Ausbildung kann auch als Grundlage für ein Studium dienen, etwa im Bereich Wirtschaftsinformatik, nach dem (Fach-)Abitur oder einer Meisterweiterbildung.