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6. März 2024

Beruf der Woche: Mechatroniker

In einer dreieinhalbjährigen Ausbildung werden angehende Mechatroniker befähigt, komplexe Systeme zu konstruieren, die aus mechanischen, elektronischen und informationstechnischen Komponenten bestehen.

Voraussetzungen: Handwerkliches Geschick und gute schulische Leistungen

Für die Ausbildung sollten Interessierte über handwerkliches Geschick verfügen und gute Noten in Mathematik, Physik und Englisch vorweisen können. Ein solider Haupt- oder Realschulabschluss ist ebenfalls von Vorteil.

Tätigkeiten: Die Vielfältigkeit des Mechatronikers

Als angehender Mechatroniker erwarten dich spannende Aufgaben, die die Verschmelzung von Metall- und Elektrowelten beinhalten. Du montierst Maschinen, die sowohl mechanische als auch elektronische Bauteile integrieren.

Zu deinen Tätigkeiten gehören das Studium von Schaltplänen und Konstruktionszeichnungen sowie die praktische Umsetzung, wie das Einbauen von Steuerungen, Verdrahten von Leitungen, Bearbeiten von Metallen und Verbinden von elektronischen mit mechanischen Bauteilen.

Die Ausbildung im Detail: Vom Bohren bis zur Inbetriebnahme

Während der Ausbildung werden verschiedene Fertigkeiten erworben, darunter das Herstellen von Bohrungen, das Schweißen von Blechen, Rohren und Profilen, sowie das Zusammenbauen von Schaltgeräten und Gehäusen. Weitere Schwerpunkte sind die Auswahl von Verfahren und Messgeräten, das Verdrahten von Baugruppen und Geräten, die Installation und Konfiguration von Netzwerken und Bussystemen, sowie der Aufbau elektrischer und fluidischer Schaltungen.

Anforderungen an angehende Mechatroniker

Die Ausbildung erfolgt dual, in Ausbildungsunternehmen und Berufsschule. Interessierte sollten idealerweise einen Realschulabschluss oder Abitur vorweisen können und gute Noten in Mathematik, Physik, Informatik, Englisch und Werken/Technik mitbringen. Weiterhin sind Interesse an Elektronik, Informatik und technischen Geräten, handwerkliches Geschick, Sorgfalt, Genauigkeit und räumliches Vorstellungsvermögen von Vorteil.

Perspektiven nach der Ausbildung: Weiterbildungsmöglichkeiten

Wer langfristig beruflich erfolgreich sein möchte, kann sich als Mechatroniker durch Weiterbildungen stetig weiterentwickeln. Möglichkeiten umfassen fachliche Anpassungsweiterbildungen in Bereichen wie Robotik, die Qualifizierung zum Industriemeister der Fachrichtung Mechatronik oder Elektrotechnik, die Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Maschinentechnik oder Elektrotechnik, oder sogar ein Studium, beispielsweise im Bereich Maschinenbau.

Die erfolgreiche Absolvierung einer Weiterbildung eröffnet vielfältige Möglichkeiten, von Fach- und Führungsaufgaben bis hin zu einem Bachelorabschluss in relevanten Studiengängen.