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22. Januar 2024

Beruf der Woche: Holzmechaniker

Holzmechaniker sind in Betrieben tätig, die eine Vielzahl von Holzprodukten wie Möbel, Parkett oder Leisten in großer Menge herstellen. Mithilfe moderner Maschinen werden Holzteile und andere Werkstoffe präzise gesägt, gefräst oder gehobelt. Die Einzelteile werden zu fertigen Produkten zusammengebaut, und die Produktionsprozesse an Maschinen und Anlagen werden gesteuert.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zum Holzmechaniker dauert drei Jahre und setzt einen Hauptschulabschluss voraus. Gute Noten in Mathematik, Physik/Chemie und Werken sowie handwerkliches Geschick sind ebenfalls wichtige Voraussetzungen.

Tätigkeiten

Als Holzmechaniker liegt der Fokus auf der Herstellung von Holzprodukten wie Möbeln, Parkett und Leisten. Elektronisch gesteuerte Maschinen kommen dabei zum Einsatz, um Holzteile präzise zu bearbeiten und zu montieren. Neben fundiertem Wissen über Holzarten und -eigenschaften sind auch Kenntnisse in Metallen und Kunststoffen erforderlich.

Ausbildungsinhalte

Die dreijährige Ausbildung beinhaltet die Überwachung und Steuerung von Produktionsanlagen, die Bearbeitung von Holz sowie die Herstellung von Holzwerkstoffen für Möbel, Möbelgestelle, Regalsysteme und Ladeneinrichtungen. Die Ausbildung erfolgt dual, sowohl im Ausbildungsunternehmen als auch in der Berufsschule und bietet drei Fachrichtungen zur Auswahl.

Voraussetzungen für die Ausbildung

Für eine erfolgreiche Ausbildung als Holzmechaniker sind ein Hauptschulabschluss, gute Noten in Mathematik, Physik/Chemie und Werken, sowie handwerkliches Geschick erforderlich. Ein Interesse an Technik und der Umgang mit Holz, Genauigkeit sowie Sorgfalt, Umsichtigkeit und Flexibilität sind weitere empfehlenswerte Fähigkeiten und Talente.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Um beruflich erfolgreich zu sein, ist es wichtig, das eigene Fachwissen kontinuierlich zu erweitern. Nach der Ausbildung stehen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten offen, darunter:

  • Industriemeister Fachrichtung Holz: Nach einem 7-monatigen Lehrgang in Vollzeit übernimmt man als Meister Fach- und Führungsaufgaben in der Holzverarbeitung und sorgt für die Erreichung von Produktionszielen.
  • Technischer Fachwirt: In Teilzeitkursen von bis zu 2,5 Jahren oder Vollzeitkursen zwischen 8 Wochen und 8 Monaten übernimmt man im mittleren bzw. oberen Führungsbereich planende, organisierende, kaufmännische und produktionsüberwachende Tätigkeiten.
  • Holztechnik-Studium: Ein Studium von 6 bis 8 Semestern ermöglicht den Einsatz in der Konstruktion, Instandhaltung, Kundendienst oder sogar den Schritt in die Selbstständigkeit als Berechnungsingenieur oder Serviceingenieur.