Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.
9. Januar 2024

Beruf der Woche: Konstruktionsmechaniker

Konstruktionsmechaniker spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Stahl- und Metallkonstruktionen, sei es für imposante Stahlbrücken, Schiffe, Aufzüge oder Karosserien. Diese Fachleute verarbeiten größere Metallteile und tragen maßgeblich zur Realisierung beeindruckender Bauwerke bei.

Ausbildungsdauer und Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker dauert 3,5 Jahre und setzt bestimmte Voraussetzungen voraus, darunter handwerkliches Geschick, gute Noten in Mathematik und Physik sowie ein solider Haupt- oder Realschulabschluss.

Tätigkeiten im Beruf

Die Tätigkeiten eines Konstruktionsmechanikers umfassen das Konstruieren und Montieren von Bauteilen, das Programmieren und Einrichten von Maschinen sowie die Einweisung der Kunden in die Bedienung. Nach der Ausbildung stehen vielfältige Möglichkeiten offen, von der Herstellung von Containern über Aufzüge bis hin zu ganzen Schiffsteilen.

Ausbildungsinhalte

Während der dreieinhalbjährigen Ausbildung erlernen angehende Konstruktionsmechaniker verschiedene Fähigkeiten, darunter das Erfassen von Kundenaufträgen, das Planen von Aufgaben anhand technischer Unterlagen sowie die Herstellung von Bauteilen und Metallkonstruktionen. Sowohl manuelle als auch maschinelle Fertigungsverfahren, Schweißverfahren und die Anwendung von Fügetechniken gehören ebenso dazu wie die Montage und Demontage von Metallkonstruktionen.

Anforderungen an Auszubildende

Für die Ausbildung sollten angehende Konstruktionsmechaniker einen guten Haupt- oder Realschulabschluss, gute Noten in Mathematik und Physik, handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, Schwindelfreiheit sowie gute körperliche Fitness mitbringen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Um beruflich erfolgreich zu sein, ist es entscheidend, sich weiterzubilden. Dies kann durch fachliche Anpassungsweiterbildungen in CNC-Technik, den Abschluss als Industriemeister der Fachrichtung Metall, die Qualifikation als Techniker der Fachrichtung Metallbautechnik oder ein Studium, beispielsweise im Bereich Konstruktionstechnik, erfolgen. Unternehmen bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Spezialisierung, etwa in CNC-Technik, Blechbearbeitung oder Qualitätssicherung. Absolventen mit (Fach-)Abitur oder Meistertitel können zudem ein Studium in Konstruktionstechnik, Maschinenbau oder Schiffbau in Erwägung ziehen.