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2. Januar 2024

Beruf der Woche: Fertigungsmechaniker

Fertigungsmechaniker sind Experten für die industrielle Massenproduktion von Maschinen, Haushaltsgeräten und Kraftfahrzeugen. Sie setzen Einzelteile oder bereits montierte Baugruppen durch verschiedene Techniken wie Verschrauben, Löten oder Kleben zu funktionsfähigen Maschinen, Geräten und Apparaten zusammen.

Voraussetzungen für angehende Fertigungsmechaniker

  • Handwerkliches Geschick
  • Gute Noten in Mathematik und Physik
  • Abgeschlossener Realschulabschluss
  • Tätigkeiten während der Ausbildung
  • Montage von Bauteilen zu Endprodukten
  • Verlegung und Anschluss elektrischer Leitungen
  • Optimierung von Montageabläufen

Verantwortlichkeiten nach der Ausbildung

Nach Abschluss der dreijährigen Ausbildung als Fertigungsmechaniker warten Tätigkeiten, die Sorgfalt, Teamarbeit und Puzzlearbeit erfordern. In Zusammenarbeit mit einem Team baut man komplexe Maschinen, Geräte und Systeme aus halbfertigen, Fertig- oder Normteilen zusammen. Dabei helfen Funktionspläne und -zeichnungen.

Manchmal erfordert die Montage auch die Bearbeitung von Produktteilen, um sie in die Fertigungsanlagen einzupassen. Dies kann das Umformen von Rohren, das Anschließen von elektrischen Komponenten, das Bohren von Schraub- und Stiftlöchern sowie das Schneiden von Gewinden umfassen. Während des Montageprozesses werden regelmäßig Messungen mit verschiedenen Werkzeugen wie Messuhren, Messschiebern und Spannungsprüfern durchgeführt.

Ablauf der dreijährigen Ausbildung

Während der Ausbildung zum Fertigungsmechaniker erwirbt man folgende Fähigkeiten:

  • Herstellung von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen und Maschinen
  • Montage und Demontage von Baugruppen und Bauteilen
  • Bearbeitung von Werkstücken durch Feilen, Sägen, Drehen und Fräsen
  • Verbindungstechniken wie Löten, Schweißen und Kleben
  • Erstellen von Schraub-, Stift- und Steckverbindungen
  • Verlegen von elektrischen Leitungen gemäß Plänen
  • Instandhaltung technischer Systeme
  • Bedienung und Überwachung automatisierter Anlagen
  • Optimierung von Montage- und Demontageprozessen

Die Ausbildung erfolgt dual, das heißt, man lernt sowohl im Ausbildungsunternehmen als auch in der Berufsschule.

Voraussetzungen und Eigenschaften für angehende Fertigungsmechaniker

  • Guter Haupt- oder Realschulabschluss
  • Gute Noten in Werken und Technik, Mathematik und Physik
  • Interesse an Technik und technischem Verständnis
  • Handwerkliches Geschick
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Sorgfalt und Genauigkeit

Weiterbildungsmöglichkeiten für Fertigungsmechaniker

Die ständigen Entwicklungen in der Maschinen- und Werkzeugtechnik sowie in der elektronischen Steuerungstechnik stellen Fertigungsmechaniker vor kontinuierliche Herausforderungen. Um beruflich erfolgreich zu sein, ist es entscheidend, stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben und das Fachwissen fortlaufend zu erweitern.

  • Fachliche Anpassungsweiterbildung, z.B. in Metallbearbeitung, Schweißtechnik, Qualitätssicherung
  • Aufstiegsweiterbildungen, z.B. Industriemeister der Fachrichtung Metall
  • Techniker der Fachrichtung Maschinentechnik (Schwerpunkt Fertigungstechnik)
  • Studium, z.B. Bachelor in Produktionstechnik oder Maschinenbau

Die fachliche Anpassungsweiterbildung ermöglicht eine Spezialisierung in Bereichen wie Fertigung, Endmontage oder Qualitätssicherung. Mit einer höheren Qualifikation, wie einem (Fach-)Abitur oder Meistertitel, besteht zudem die Möglichkeit, ein Studium aufzunehmen und einen Bachelorabschluss im Bereich Produktionstechnik oder Maschinenbau zu erlangen.