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28. November 2023

Erfolgreiche Integration der Künstlichen Intelligenz im Berufsleben

Die Frage, ob Künstliche Intelligenz bereits im Arbeitsumfeld angekommen ist, beantwortet sich in den meisten Fällen mit einem klaren Ja. Eine Untersuchung zeigt jedoch, dass nicht jeder Mitarbeiter sich dessen bewusst ist.

Vielfältige Anwendungen von Künstlicher Intelligenz

Trotzdem befindet sich der „Kollege Roboter“ noch nicht am Nachbarschreibtisch und persönliche Verfassung von Prüfberichten ist nach wie vor gängige Praxis. Viele Berufstätige hierzulande sind der Meinung, dass Künstliche Intelligenz zwar irgendwann Einzug halten wird, dies jedoch noch einige Zeit dauern wird. Dieser Gedanke erweist sich als falsch, da Künstliche Intelligenz bereits integraler Bestandteil der Arbeitswelt ist, sogar in Bereichen, in denen kein physischer Roboter eingreift. Eine Studie, gefördert von der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft des Bundes, zeigt, dass vielen Mitarbeitern diese Realität nicht bewusst ist.

Erweiterte Perspektiven auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz

Die Studie offenbart, dass viele Menschen eine eingeschränkte Vorstellung vom Einsatz von Künstlicher Intelligenz haben, beispielsweise nur in Verbindung mit Robotern oder komplett von KI verfassten Arbeiten. Erst durch gezielte Nachfragen wird vielen bewusst, dass Künstliche Intelligenz bereits jetzt Teil ihres beruflichen Alltags ist. Diese Erkenntnis unterstreicht die Notwendigkeit, die Debatte über mögliche Arbeitsplatzverluste durch Künstliche Intelligenz um Aspekte der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine zu erweitern.

Wissensaufklärung und Bewusstseinsbildung

Um Ängste abzubauen und Akzeptanz zu schaffen, ist Transparenz bezüglich des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz entscheidend. Insbesondere während der gegenwärtigen Transformation in zahlreichen Arbeitsprozessen spielt dieses Thema eine herausragende Rolle. Die überwiegende Mehrheit der sächsischen Beschäftigten ist bereits in digitalen Prozessen wie Kommunikation, Projektkooperation, Arbeitsplanung und Produktion involviert, wie der Index „Gute Arbeit“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes zeigt.

Fortbildung als Schlüssel zur erfolgreichen Anpassung

Die Integration von Künstlicher Intelligenz in Arbeitsprozesse erfordert eine Anpassung der Weiterbildungsmaßnahmen. Neue Technologien sollen die Produktivität steigern, stellen jedoch gleichzeitig neue Anforderungen an die Mitarbeiter. Die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und Mitarbeitern ist entscheidend, um die Arbeitsqualität in Zeiten der Digitalisierung zu sichern oder sogar zu verbessern. Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig betont die Bedeutung von Weiterbildung und stellt ein Förderprogramm vor, bei dem der Freistaat die Hälfte der Weiterbildungskosten übernimmt.

Altersunabhängige Weiterbildung für den digitalen Wandel

Besonders ältere Arbeitnehmer befürchten oft, den Anforderungen neuer Technologien nicht gewachsen zu sein oder ihren Arbeitsplatz durch Künstliche Intelligenz zu verlieren. Experten geben Entwarnung und betonen, dass zwar bestimmte Aufgaben durch Künstliche Intelligenz automatisiert werden, jedoch gleichzeitig neue Arbeitsbereiche entstehen. Die Integration von Künstlicher Intelligenz ermöglicht es Mitarbeitern, mehr Zeit für kreative und strategische Aspekte ihrer Arbeit zu nutzen.

Zusammenarbeit und Mitbestimmung für eine positive Zukunft

Die frühzeitige Einbindung des gesamten Teams in die Planungen zur (weiteren) Digitalisierung ist entscheidend. Dies erfordert die Ausstattung des Teams mit dem notwendigen Wissen. Der DGB-Index zeigt, dass die Mitbestimmung von Betriebs- und Personalräten die Digitalisierung der Arbeit verbessert und die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit den Veränderungsprozessen steigert. Klare Leitplanken sind notwendig, um sicherzustellen, dass die Digitalisierung die Arbeitsbedingungen verbessert und nicht verschlechtert.