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27. November 2023

Beruf der Woche: Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker

Als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker in der Fachrichtung Karosseriebautechnik übernimmt man verantwortungsvolle Aufgaben in der Konstruktion, Herstellung, Montage, sowie der Prüfung und Kontrolle von Karosserien und Karosserieteilen.

Voraussetzungen

Für die dreieinhalbjährige Ausbildung wird ein guter Haupt- oder Realschulabschluss, ein solides technisches Verständnis und körperliche Belastbarkeit vorausgesetzt.

Tätigkeiten

In diesem Berufsfeld konzentriert man sich auf die Konstruktion, Prüfung und Montage von Karosserien, Karosserieteilen und Aufbauten. Auch die Instandhaltung, Schadensbeurteilung und Dokumentation gehören zu den Aufgaben.

Karriereperspektiven

Nach der Ausbildung kann man verschiedene Wege einschlagen:

  • Allgemeine Perspektiven: Man kann vielseitige und abwechslungsreiche Aufgaben in diesem Berufsfeld übernehmen.
  • Spezialisierung auf Karosserieinstandhaltungstechnik: Wenn man sich auf Karosserieinstandhaltungstechnik spezialisiert, steht die Analyse von Schäden auf dem Lehrplan.
  • Letzte Monate der Ausbildung: In den letzten Monaten der Ausbildung fokussiert man sich auf das Umbauen, Aus- und Umrüsten von Karosserien, Fahrgestellen und Aufbauten.

Spezialisierungsmöglichkeiten

Man kann sich auch auf Caravan- und Reisemobiltechnik spezialisieren.

Ausbildungsinhalte

Während der dreieinhalbjährigen Ausbildung erlernt man unter anderem:

  • Fachgerechte Wartung und Inspektion von Fahrzeugen und Systemen
  • Prüfung und Handhabung einfacher Baugruppen
  • Erkennen und Beheben von Funktionsstörungen
  • Herstellung von Fahrzeugteilen aus Metall
  • Kundenberatung und Umsetzung von Wünschen, wenn möglich

Dualausbildung

Die Ausbildung ist dual angelegt, das bedeutet, dass man sowohl in seinem Ausbildungsunternehmen als auch in der Berufsschule lernt.

Anforderungen an Auszubildende

Als angehender Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker bringt man idealerweise folgende Fähigkeiten und Talente mit:

  • Guter Haupt- oder Realschulabschluss
  • Gutes technisches Verständnis
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeiten
  • Spaß an prüfenden Tätigkeiten

Weiterbildungsmöglichkeiten

Um beruflich erfolgreich zu sein, ist es wichtig, sich fortlaufend weiterzubilden. Mögliche Weiterbildungsmöglichkeiten sind:

  • Betriebsassistent im Karosseriebau: Eine Zusatzqualifikation während der Ausbildung, die einen steilen Karriereverlauf ermöglichen kann.
  • Techniker: Eine zweijährige Weiterbildung, die die Kenntnisse in Entwurf, Produktion, Umbau und Vertrieb vertieft.
  • Meister: Die Meisterausbildung kann in Voll- oder Teilzeit absolviert werden und bietet die Möglichkeit, selbst Lehrlinge auszubilden.
  • Studium: Mit (Fach-)Abitur oder Meistertitel ist ein Studium in Maschinenbau, Fahrzeugtechnik oder Mechatronik möglich.