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1. August 2023

Beruf der Woche: Fluggerätmechaniker

Fluggerätmechaniker spielen eine entscheidende Rolle in der Luft- und Raumfahrtindustrie, indem sie Fluggeräte wie Verkehrsflugzeuge, Hubschrauber und Trägerraketen bauen, reparieren und instand halten. In dieser herausfordernden und spannenden Tätigkeit steht die Sicherheit an erster Stelle, weshalb Sorgfalt und Ruhe unerlässlich sind. Mit einem guten Realschulabschluss, handwerklichem Geschick und technischem Verständnis kann man sich auf den Weg zu einer vielversprechenden Karriere in der Luftfahrt begeben.

Die Ausbildung zum Fluggerätmechaniker

Die Ausbildung zum Fluggerätmechaniker bereitet einen umfassend auf die berufliche Zukunft vor. Man lernt, Arbeitsabläufe zu planen und zu kontrollieren, Bauteile aus luftfahrtspezifischen Werkstoffen zu formen und zu montieren sowie elektrische, hydraulische und pneumatische Leitungen zu verlegen. Die Qualitätssicherung, Datenerfassung und Dokumentation sind ebenfalls wichtige Bestandteile der Ausbildung.

Während der Ausbildung kann man sich auch auf spezifische Schwerpunkte konzentrieren, die zusätzliche Ausbildungsinhalte beinhalten. Dazu gehören unter anderem das Aus- und Einbauen sowie die Instandsetzung von hydraulischen, pneumatischen, elektrischen und mechanischen Bauteilen und -gruppen. Auch das Feststellen und Beheben von Schäden an der Fluggerätstruktur sowie die Bearbeitung und Vorbereitung von Triebwerksteilen gehören zu den möglichen Schwerpunkten.

Persönliche Fähigkeiten und Talente

Für eine erfolgreiche Ausbildung und Karriere als Fluggerätmechaniker sind bestimmte Fähigkeiten und Talente von Vorteil. Neben einem guten Realschulabschluss und soliden Noten in Mathematik und Physik sollte man über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Verständnis und handwerkliches Geschick verfügen. Geduld und Sorgfalt sind ebenso wichtig wie Teamfähigkeit, da man oft in einem Team arbeiten wird, um komplexe Aufgaben zu bewältigen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Luft- und Raumfahrtindustrie entwickelt sich ständig weiter, wodurch Fluggerätmechaniker vor neue Herausforderungen gestellt werden. Eine kontinuierliche Weiterbildung ist daher unerlässlich, um fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung, die je nach Interessen und Karrierezielen gewählt werden können. Eine fachliche Anpassungsweiterbildung, zum Beispiel im Bereich der Instandhaltung, ermöglicht es einem, spezifische Kenntnisse zu vertiefen. Falls man eine Führungsposition anstrebt, ist eine Aufstiegsweiterbildung zum Industriemeister im Bereich Flugzeugbau/Luftfahrttechnik eine interessante Option. Diese Qualifikation eröffnet einem die Möglichkeit, Fach- und Führungsaufgaben in der Flugzeugindustrie zu übernehmen.

Eine Alternative zur Meisterprüfung ist die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Luftfahrzeugtechnik. Auch ein Studium bietet sich an, zum Beispiel ein Bachelorstudium in Luft- und Raumfahrttechnik. Ein (Fach-)Abitur oder ein Meistertitel sind hierfür oft Voraussetzung.

Eine zukunftsorientierte Karriere

Die Tätigkeit als Fluggerätmechaniker bietet eine vielseitige und anspruchsvolle berufliche Laufbahn in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Mit einer fundierten Ausbildung und kontinuierlicher Weiterbildung stehen zahlreiche Möglichkeiten offen, um in diesem spannenden Feld erfolgreich zu sein. Handwerkliches Geschick, technisches Verständnis und Teamfähigkeit werden geschätzt, während man an der Herstellung, Wartung und Überholung von Fluggeräten mitwirkt und somit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Effizienz des Luftverkehrs leistet.